BusSchule  machte erneut Station in der Realschule plus Neuwied-Irlich

 

Streitigkeiten und Platzkämpfe an Haltestellen oder im Bus, Rangeleien beim Ein- und Aussteigen - Schulkinder erleben dies häufig bei ihrer Busfahrt zur Schule. Bereits zum wiederholten Mal machte deshalb die "BusSchule" Station in der Realschule plus Neuwied-Irlich.

Gruppenfoto mit Schülern vor einem Bus

 

„Um das Risiko so gering wie möglich und die Busfahrt so sicher wie möglich zu gestalten, bietet die Unfallkasse Rheinland-Pfalz gemeinsam mit dem Verkehrsunternehmen Rhein-Mosel-Bus das Projekt "BusSchule" unter dem Motto "Clever mit dem Bus fahren" an“, so Christoph Becker (rechts im Bild) vom Referat Schülerbeförderung der Kreisverwaltung Neuwied. Von der Schule wurde die Aktion von Lehrerin Barbara Kambrich sowie von der RMV mit einem für diese Schulung kostenlos durch die Firma Ernst Kaul GmbH zur Verfügung gestellten Bus koordiniert.

 

Nach einer theoretischen Vorbereitung der Schülerinnen und Schüler durch die Lehrkräfte gab es einen Praxisteil. Hier lernten die Kinder unter anderem, warum sie einen Abstand von der Bordsteinkante einhalten müssen und was ein "toter Winkel" ist. Der "Bustrainer" erklärte, warum es viel schneller geht und vor allem sicherer ist, wenn alle Fahrgäste sich beim Ein- und Aussteigen an Regeln halten. Dabei machte eine Übung deutlich, dass beim Drängeln viel mehr Zeit vergeudet wird. Der "BusTrainer" beschrieb den Schülerinnen und Schülern auch, wie die Notausstiege funktionieren und wann die Nothämmer zum Einsatz kommen. Bei einer anschließenden Busfahrt erlebten die Schülerinnen und Schüler live, welche Kräfte beim Bremsen und Kurvenfahren entstehen. Von Schulen, die das Angebot der BusSchule annehmen, so Christoph Becker von der Kreisverwaltung, kommen in der Regel weniger Beschwerden über Fehlverhalten von Schülerinnen und Schülern bei Schulfahrten.