Positiv zusammen leben – aber sicher - Jugendbeirat half wieder bei Aids-Aufklärung rund um den Welt-Aids-Tag mit
Anlässlich des Welt-Aids-Tages fanden auch im Kreis Neuwied viele Aktionen statt, die über HIV/Aids aufklären und zur Solidarität mit Menschen mit HIV und Aids aufrufen. Im Kreis Neuwied organisierte Heidi Hoeboer (5.v.l.) vom Gesundheitsamt unter anderem einen von Fredi Winter (2.v.l.) für gemeinnützige Zwecke zur Verfügung gestellten Infostand auf dem Neuwieder Weihnachtsmarkt. Tatkräftige Unterstützung leisteten auch in diesem Jahr wieder Vertreter des städtischen Jugendbeirates. Die jungen Leute sprachen gezielt Jugendliche an und verteilten fleißig Infomaterial in der Fußgängerzone. Auch Gerhard Wermter von der Aidshilfe Koblenz sowie der Elternkreis der Christiane-Herzog-Schule Engers waren mit von der Partie.
Heidi Hoeboer, stellt fest: „Seit Beginn der Aidsaufklärung hat sich in Deutschland schnell eine stabile soziale Norm gegen Diskriminierung und Stigmatisierung entwickelt, welche von der weit überwiegenden Mehrheit der Bevölkerung getragen wird. Gleichwohl erleben Betroffene ihre konkrete Lebenssituation oft immer noch als problematisch und befürchten bei Offenlegung ihres HIV-Status massive Nachteile wie zum Beispiel den Verlust des Arbeitsplatzes, aber auch Ablehnung und Ausgrenzung im Familien- und Freundeskreis. Durch die Aktionen am Welt-Aids-Tag möchte das Gesundheitsamtes Neuwied das Thema aus der Tabuzone heraus holen.“ Durchgeführt werden die Kampagnen von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) gemeinsam mit dem Bundesministerium für Gesundheit, der Deutschen AIDS-Hilfe und der Deutschen AIDS-Stiftung sowie den Gesundheitsämtern vor Ort.
Mit den Themenschwerpunkten „HIV und Arbeit“, „HIV und Freundschaft“ sowie „Einschränkungen mit HIV“ rückt die BZgA mit ihrer Welt-Aids-Tags-Kampagne nah an die Erfahrungswelten der Menschen heran und erreicht dadurch eine breite Zielgruppe, von der Jugend bis zu Arbeitnehmern und Arbeitgebern.
Infotelefon: 02631-803713.


