Eingliederungshilfe
Eingliederungshilfe umfasst alle Maßnahmen der medizinischen, schulischen, beruflichen und sozialen Rehabilitation. Aufgabe ist es eine drohende Behinderung zu verhüten, eine vorhandene Behinderung oder deren Folgen zu beseitigen oder zu mildern und den behinderten Menschen in die Gesellschaft einzugliedern.
Zu den Aufgaben der Eingliederungshilfe des Trägers der Sozialhilfe gehören insbesondere, den behinderten Menschen die Teilnahme am Leben in der Gemeinschaft zu ermöglichen oder zu erleichtern, ihnen die Ausübung eines angemessenen Berufs oder einer sonstigen angemessenen Tätigkeit zu ermöglichen.
Die Eingliederungshilfe für behinderte Menschen wird auf formellen Antrag gewährt, der bei der Kreisverwaltung Neuwied gestellt wird.
Über den Antrag wird auf der Grundlage eines Begutachtungsverfahrens sowie eines in Rheinland-Pfalz einheitlichen Verfahrens der individuellen Teilhabeplanung (Hilfeplanung) entschieden. Im Rahmen der individuellen Teilhabeplanung wird in Zusammenarbeit mit dem behinderten Menschen der jeweilige individuelle Bedarf festgestellt.
Die Leistungen der Eingliederungshilfe werden auf Antrag auch als Teil eines trägerübergreifenden Budgets gewährt.
Es werden folgende Hilfearten unterschieden:
- stationäre Hilfen: Heimunterbringung, Kurzzeitpflege bei vorübergehender Abwesenheit der Pflegeperson
- teilstationäre Hilfen: Werkstätten für behinderte Menschen, Tagesförderstätten, Tagesstätte für psychisch kranke Menschen, Förderkindergärten
- ambulante Hilfen: Hilfsmittel, Frühförderung, Behindertenfahrdienst, ambulant betreutes Wohnen
- Persönliches Budget: durch gezielte Förderung der Selbständigkeit und Unabhängigkeit soll jeder behinderte Mensch in die Lage versetzt werden, selbstbestimmt und außerhalb von Heimen leben zu können. Das Persönliche Budget bietet einen finanziellen Rahmen, mit dem der individuelle Hilfebedarf durch selbstgewählte Leistungen und Hilfen gedeckt werden kann.
Allgemeine Auskünfte sowie u. a. stationäre Hilfen, persönliches Budget:
| Frau Liedecke | 02631/ 803 352 |
| Frau Maier | 02631/ 803 428 |
| Frau Uslu | 02631/ 803 620 |
| Frau Wolf | 02631/ 803 458 |
| Frau Söntgerath | 02631/ 803 446 |
Betreutes Wohnen:
| Herr Trambale | 02631/ 803 498 |
Frühförderung:
| Frau Emmerich Frau Teipel (nur HTZ) | 02631/ 803 311 02631/ 803 659 |
Förderkindergärten:
| Frau Hillesheim | 02631/ 803 495 |
Behindertenfahrdienst:
| Frau Teipel | 02631/ 803 659 |
Werkstätten für behinderte Menschen, Tagesförderstätten, Tagesstätte für psychisch kranke Menschen
| Frau Wilbert | 02631/ 803 461 |


