Loewenherz-Stipendiatinnen besuchen Landrat
Mit einer Video-AG bei der Mädchenprojektwoche fing vor 14 Jahren für Martina und Monika Plura die Liebe zum Film an. Vor wenigen Wochen wurden sie für ihre Erfolge im Studium und ihr Engagement in der Jugendarbeit der Stadt Neuwied von der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Neuwied, Sandra Thannhäuser, für das Stipendium der Johanna-Loewenherz-Stiftung des Landkreises Neuwied vorgeschlagen und vom Kreisausschuss ausgewählt.Bereits als Schülerinnen des Rhein-Wied-Gymnasiums gab es erste Erfolge bei diversen Wettbewerben.
Während die ersten Filme mit der Leihkamera des Offenen Kanals gedreht wurden, schaffte die erste gewonnene Kamera ein Mehr an Freiheit und noch mehr Filmmaterial. Später folgten erste Preise mit Anschlussaufträgen in der Dominikanischen Republik und Thailand für einen Reiseveranstalter.
Dass die Arbeit pure Freude für die Stipendiatinnen bedeutet, davon konnte sich Landrat Rainer Kaul bei einem ersten Gespräch überzeugen. Und dass jedoch Filme zu produzieren richtige Arbeit darstellt, stand ebenfalls außer Frage. „Einem 6-minütigem Filmbeitrag, gehen nicht selten sechs Stunden Filmmaterial voraus, die geschnitten, vertont und bearbeitet werden müssen. Bis dahin wurde bereits sechs Tage gefilmt und nicht selten haben wir über 6 Monate für die Vorbereitung gebraucht. Denn bis es soweit ist, braucht man eine Idee, ein Drehbuch muss geschrieben, Schauspieler gesucht, ein Filmort gefunden“, erläuterten Martina und Monika Plura ihre Arbeit.
Beide Schwestern studieren Film an den Kunsthochschulen in Köln, bzw. Hamburg und werden am 12. März 2011 in einer Feierstunde das Stipendium der Johanna-Loewenherz-Stiftung erhalten.

