Pressemitteilungen

 

Ehrenpreisverleihung der Johanna Loewenherz-Stiftung

Bild: Christa Garvert (2.v.r.), Geschäftsführerin der Marienhaus GmbH Waldbreitbach; ging als Laudatorin in ihrer Rede auf die Eigenschaften der Preisträgerin ein. Sie beschrieb Dr. Sylvia Brathuhn unter anderem als dynamisch, authentisch, lebensbejahend, empathisch, spirituell, wissensdurstig und standfest. In der sehr persönlichen Dankesrede der Preisträgerin, die sich im Besonderen an die Familie, die Freunde, Arbeitskollegen und -kolleginnen und an die Frauen der Selbsthilfegruppe richtete wurden genau diese Eigenschaften deutlich.

In einem bis zum letzten Platz besetzen Roentgen-Museum konnte Landrat Rainer Kaul (links) Dr. Sylvia Brathuhn (2.v.l.) aus Neuwied den Ehrenpreis der Johanna-Loewenherz-Stiftung 2011 überreichen. Den Ehrenpreis erhalten herausragende Frauen in Jahren mit ungleichen Jahreszahlen, die sich „irgendwie und auch irgendwo um die Sache der Frauen besonders verdient gemacht haben“, so heißt es in der Satzung der einzigen Kommunalen Frauenstiftung in Rheinland-Pfalz.

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Ehrenpreis 2011 der Johanna-Loewenherz-Stiftung geht an die Neuwiederin Dr. Sylvia Brathuhn

Foto: Frau Dr. Sylvia Brathuhn

Der Ehrenpreis 2011 der Johanna-Loewenherz-Stiftung geht an die Neuwiederin Dr. Sylvia Brathuhn. Damit folgte der Kreisausschuss in seiner jüngsten Sitzung dem Vorschlag der Gleichstellungsbeauftragten im Landkreis Neuwied. Die Landesvorsitzende der Frauenselbsthilfe nach Krebs in Rheinland-Pfalz und Saarland, die auch in Neuwied selbst eine Selbsthilfegruppe leitet und sich in der Hospiz-Arbeit engagiert wird in einer Feierstunde am 12. März 2012 den Ehrenpreis offiziell überreicht bekommen.

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Portrait einer außergewöhnlichen Frau

Das Foto zeigt (v.r.n.l.): Die Autorin Dr. Hildegard Brog, Landrat Rainer Kaul, Gleichstellungsbeauftrage Doris Eyl-Müller und den Geschäftsführer der Johanna-Loewenherz-Stiftung, Manfred Thran.

Sie war Schriftstellerin, Politikerin, Frauenrechtlerin und das zu einer Zeit, als Frauen kaum Rechte hatten und um jedes kleines Stück Freiheit kämpfen mussten: die Rheinbrohlerin Johanna Loewenherz. „In akribischer Kleinarbeit hatte bereits Dr. Wolfgang Dietz in den 1980igern erste Fakten zusammengetragen. Wir fanden unter anderem ein Libretto für eine Oper, ein programmatisches Werk zur Frauenfrage oder auch ein frauenpolitisches Drama. Mit der Ehrenpreisträgerin 2003 Prof. Dr. Annette Kuhn wurden weitere Aspekte ihres Lebens deutlich, so lebte sie in Berlin und München und wir fanden endlich eine Fotografie. Dr. Hildegard Brog, die die Broschüre für den Landkreis geschrieben hat, hat sich intensiver mit ihrer Rolle in der Neuwieder SPD auseinandergesetzt“, erklärt Doris Eyl-Müller, Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises Neuwied. Für die Historikerin Brog bleiben dennoch viele Fragen offen: „Noch immer ist uns über ihre Ausbildung wenig bekannt. Wir wissen zwar, dass sie aus gut bürgerlichem Elternhaus stammt und in Berlin und München gelebt hat, aber zu wem sie dort Kontakt und Austausch pflegte, wissen wir wiederum nicht.“

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