Aktionsplan der Landesregierung: Gut Leben im Alter - 1700 Seniorinnen und Senioren erhielten Tipps und Anregungen über Angebote für die ältere Generation
Ministerpräsident Kurt Beck und Sozial- und die Ministerin für Arbeit, Familie und Generationen, Soziales, Gesundheit und Frauen, Malu Dreyer, luden alle Interessierten zur Teilnahme am sechsten Seniorenkongress der Landesregierung Rheinland-Pfalz ein, der am 29. November 2010 in der Rheingoldhalle in Mainz stattfand.
45 Senioren und Seniorinnen überwiegend aus den Seniorenbeiräten in Stadt und Kreis Neuwied waren der Einladung gefolgt. Malu Dreyer appellierte an die Seniorenvertretungen, in ihrer Gemeinde, in ihrer Stadt für eine seniorenfreundliche Kommune einzutreten, sich einzumischen und mitzugestalten .
Seitens der Seniorenbeauftragten des Kreises Neuwied, Frau Andrea Oosterdyk und der Stadt Neuwied, Frau Maria Johnson, wurde die gemeinsame kostenlose Busfahrt nach Mainz organisiert. Stadt und Kreis wollten sich mit der Übernahme der Kosten für das ehrenamtliche Engagement der Seniorenbeiräte bedanken.
Im Mittelpunkt des Kongresses stand die Diskussion des Aktionsplans der Landesregierung „Gut leben im Alter“, der innovative Ansätze und Maßnahmen vorstellt, um ein gutes Leben im Alter und ein solidarisches Miteinander der Generationen zu fördern.
Nachdem sich Ministerpräsident Kurt Beck in einer Talkrunde den Fragen der insgesamt 1700 Besucher stellte, hatten alle Kongressteilnehmerinnen und -teilnehmer die Möglichkeit, sich mit anderen Seniorinnen, Senioren und Fachdiensten auszutauschen und Informationen und Anregungen für ein gutes Leben im Alter und für ihre fachliche Arbeit zu sammeln.
Am Nachmittag wurden in fünf Foren die folgenden Handlungs- und Politikfelder des Aktionsplans mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern erörtert
- Selbstbestimmt Leben im Alter
- Mobil sein und bleiben im Alter
- Sicherheit im Alter
- Ein neues Miteinander der Generationen und
- Medien
Darüber hinaus konnten in der Medienwerkstatt technische Neuerungen ausprobiert werden, die im Alter hilfreiche Unterstützung bieten. Auf einem großen „Markt der Möglichkeiten“ wurden aktuelle Projekte und Produkte für ältere Menschen vorgestellt, so konnten beispielsweise auch mittels eines „Raumfahranzugs“ .die Erschwernisse des Alters wie insbesondere des Nachlassens von Hör- und Sehfähigkeit sowie, der Beweglichkeit simuliert werden.
Gut gelaunt und mit einem vollen Koffer neuer Informationen traten die Neuwieder Seniorinnen und Senioren am frühen Abend die Heimreise an.
Bildeindrücke dieser Veranstaltung

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