Der Ehrenpreis 2011 der Johanna-Loewenherz-Stiftung geht an die Neuwiederin Dr. Sylvia Brathuhn. Damit folgte der Kreisausschuss in seiner jüngsten Sitzung dem Vorschlag der Gleichstellungsbeauftragten im Landkreis Neuwied. Die Landesvorsitzende der Frauenselbsthilfe nach Krebs in Rheinland-Pfalz und Saarland, die auch in Neuwied selbst eine Selbsthilfegruppe leitet und sich in der Hospiz-Arbeit engagiert wird in einer Feierstunde am 12. März 2012 den Ehrenpreis offiziell überreicht bekommen.
...Weiter Mit Monika Kukla hat nun auch die Verbandsgemeinde Waldbreitbach wieder eine Gleichstellungsbeauftragte. „Laut Gemeindeordnung gehört es auch zu den Aufgaben einer Gemeinde den Verfassungsauftrag der Gleichberechtigung von Frau und Mann durch die Einrichtung von Gleichstellungsstellen oder vergleichbaren Maßnahmen sicherzustellen“ erläutert Doris Eyl-Müller, Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises Neuwied. Wie diese Aufgabe zu erledigen ist, gibt die Gemeindeordnung ebenfalls vor. So hat die Gleichstellungsbeauftragte Maßnahmen zu initiieren, zu unterstützen oder selbst durchzuführen, die der Verbesserung der sozialen und beruflichen Situation von Frauen dienen.
...Weiter Sie war Schriftstellerin, Politikerin, Frauenrechtlerin und das zu einer Zeit, als Frauen kaum Rechte hatten und um jedes kleines Stück Freiheit kämpfen mussten: die Rheinbrohlerin Johanna Loewenherz. „In akribischer Kleinarbeit hatte bereits Dr. Wolfgang Dietz in den 1980igern erste Fakten zusammengetragen. Wir fanden unter anderem ein Libretto für eine Oper, ein programmatisches Werk zur Frauenfrage oder auch ein frauenpolitisches Drama. Mit der Ehrenpreisträgerin 2003 Prof. Dr. Annette Kuhn wurden weitere Aspekte ihres Lebens deutlich, so lebte sie in Berlin und München und wir fanden endlich eine Fotografie.
...Weiter Im Berufsleben heißen sie Projektmanager, Logistiker oder Eventmanager, in der Familie nennt man sie oft schlicht Mama. Wer einen Haushalt mit zwei oder gar mehr schulpflichtigen Kindern führt, sich um die Pflege eines Familienangehörigen kümmert oder in seiner Freizeit Sportgruppen leitet, erwirbt sich viele Qualifikationen, die in der Berufswelt im Arbeitszeugnis bestens bewertet würden. Leider erscheinen diese Fähigkeiten oft als zu selbstverständlich, sie sind kaum der Rede wert und werden folglich bei Bewerbungen oft vergessen.
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