Erwerb der deutschen Staatsbürgerschaft als Zeichen gelungener Integration Feierliche Zeremonie unterstreicht die Bedeutung der Einbürgerung
Zwischen zwei und viermal pro Jahr lädt Landrat Rainer Kaul die Einbürgerungsbewerberinnen und –bewerber zur Einbürgerungsfeier ein. Dieser feierliche und würdige Rahmen soll die besondere Bedeutung der Einbürgerung für die neuen deutschen Staatsbürger selbst, aber auch für die Gesellschaft unterstreichen. Schließlich bekennen sich die Eingebürgerten ausdrücklich zur freiheitlich demokratischen Grundordnung dieses Landes und wollen Teil dieser Gesellschaft sein- mit allen Pflichten und allen Rechten. Durchschnittlich 40 bis 50 Frauen und Männer erhalten nach einer persönlichen Ansprache von Landrat Kaul das Grundgesetz und die Einbürgerungsurkunde.
Selbstverständlich können im Einzelfall wegen anderweitiger Verpflichtungen und Terminschwierigkeiten auch Einzeleinbürgerungen vorgenommen werden. Die Resonanz der Eingeladenen zur Feier zeigt jedoch, dass auch sie diesen besonderen Schritt gerne in einem würdigen Rahmen begehen möchten und sie bringen verstärkt Familie und Freunde zur Feier mit. „Ich freue mich immer sehr, die Urkunden überreichen zu können, schließlich weiß ich, dass die Bewerberinnen und Bewerber um die deutsche Staatsangehörigkeit manchmal viel Geduld mitbringen müssen,“ erläutert Landrat Kaul. Denn alle Angaben müssen belegt sein und alle Nachweise erbracht sein.
Dies ist nicht immer einfach. „Manchmal viele Monate Geduld müssen die Bewerber teilweise mitbringen, wenn es zum Beispiel um die Entlassung aus der alten Staatsangehörigkeit geht,“ weiß Referatsleiter Klaus Flesch zu berichten. „Lange Bearbeitungszeiten kommen daher auch vor, können aber meist nicht von der Einbürgerungsbehörde beeinflusst werden und sollten kein Grund sein, sich entmutigen zu lassen,“ betont Landrat Rainer Kaul.

