Aktuelles

 

Workshop beim Diakonischen Werk: Teilhabechancen für Migranten verbessern

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Es ist nicht einfach, in ein fremdes Land zu kommen, neben sprachlichen Schwierigkeiten sich auch in einer anderen Kultur zu bewegen und die Organisation des Landes zu durchschauen. Selbst hier geborene Menschen haben es oft schwer, sich im „Ämterdschungel“ zurechtzufinden. Hilfreich können hierbei Migrantinnen und Migranten als „Mittler zwischen den Welten sein. Fachsprachlich geschult, können sie in ihrer Muttersprache wichtige Informationen weitergeben, wichtige Gesetzesgrundlagen und Regularien transparent machen und dies den Zuwanderern,  zielgerichtet und ohne Zeit- und Reibungsverluste verständlich machen.  Die Ethnologin und Organisationsberaterin Anke Schwarz stellte SprInt vor, eine Berufsqualifizierung für Migrantinnen und Migranten bei der Diakonie in Wuppertal. Mit diesem Ausbildungsgang können Migrantinnen und Migranten eine solide berufliche Perspektive erhalten. Aufgabe von Sprach- und Integrationsvermittlern es ist, zu vermitteln: Für ein besseres Verstehen im sprachlichen Sinne, aber auch im kulturellen für eine Akzeptanz des sozialkulturellen Hintergrundes des Anderen.

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Ministerin für Integration Irene Alt: „Es gibt im Land viele erfolgreiche Projekte und Initiativen, die die Chancen für Jugendliche mit Migrationshintergrund verbessern“ - Fazit: Kooperationen und Vernetzung untereinander intensivieren

von links nach rechts: Die organisatoren des Infoabends: Der Beirat für Migration und Integration: Edith Pierrat, Raffaele Zampella, Ministerin Irene Alt, Ilhan Sandayuk, Hüseyin Ilbey, Wolfgang Gisevius, Dilorom Jacka, Andrea Oosterdyk, Elisabeth Bröskamp, Herbert Woidtke, Verbandsbürgermeister Lothar Röser

„Ein guter Schulabschluss ist das beste Rezept, um einen Ausbildungsplatz zu bekommen und später eine erfolgreiche Berufslaufbahn einzuschlagen. Ein schlechtes Zeugnis oder gar der fehlender Schulabschluss lassen darauf schließen, dass der Bewerber nicht berufsreif ist und somit die Ausbildung nicht schafft. Dies- und keineswegs kulturelle Vorbehalte- sei der wesentliche Grund, einen Jugendlichen nicht einzustellen, war die einhellige Einschätzung der siebenköpfigen Expertenrunde mit Ministerin Irene Alt, die von Landrat Kaul und dem Beirat für Migration und Integration zu einem fachlichen Austausch zur Verbesserung des Übergangs von Schule in die Ausbildung nach Asbach eingeladen wurden. „Ob es sich um einen einheimischen Jugendlichen handelt oder ob er aus einer Migrantenfamilie kommt, ist in der betrieblichen Realität deshalb überhaupt nicht von Bedeutung,“ stellte Helmut Hecking, Ausbildungsleiter eines großen mittelständischen Unternehmens im Norden des Landkreises Neuwied klar.

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Der Ausbau von Fähigkeiten für effektives Handeln in interkulturellen Situationen

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Der Ausbau von Fähigkeiten für effektives Handeln in interkulturellen Situationen war Ziel eines Trainingsseminars für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kreisverwaltung Neuwied. Die Kultur, in der wir groß geworden sind, prägt unsere Vorstellungen davon, wie man etwas „richtig“ oder „falsch“ macht. Im Kontakt zu Personen anderer Herkunftskulturen sind wir daher immer wieder mit anderen Vorstellungen von angemessenem und unangemessenem Verhalten konfrontiert. Vermittelt wurde die Befähigung, in Alltag und Arbeit mit anderskulturell geprägten Personen erfolgreich zu kommunizieren und interagieren zu können. Im Fokus des interkulturellen Trainings stand die Frage, was eigentlich am Anderen „anders“ ist und welche Kompetenzen zur Verständigung und zum erfolgreichen Umgang mit Angehörigen einer anderen Kultur notwendig sind. Landrat Rainer Kaul (2.v.r.) dankte den Teilnehmerinnen und Teilnehmern für ihr Engagement.

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Probleme beim Namen nennen und Lösungen finden

Bildunterschrift: Vertreter der beiden Integrationsbeiräte aus Kreis und Stadt Neuwied mit Integrationsministerin Irene Alt. Von links nach rechts: Herbert Woidtke, Irene Alt, Raffaele Zampella, Dilorom Jacka und Cataldo Spitale.

Probleme beim Namen nennen und Lösungen finden Ministerin Irene Alt stellte sich den Beiräten für Migration und Integration vor Demnächst auch Besuch in Asbach Die Delegiertenversammlung der Arbeitsgemeinschaft der Beiräte für Migration und Integration Rheinland-Pfalz (AGARP), der mittlerweile 50 Beiräte angehören, findet regelmäßig an verschiedenen Orten statt, damit sich die Mitglieder über aktuelle Entwicklungen informieren und sich auszutauschen können, um so Verwaltung und Politik besser in ihren Integrationsbemühungen zu unterstützen. Ein Schwerpunktthema war diesmal in der Kreisverwaltung Alzey die Flüchtlings- und Integrationspolitik der rheinland-pfälzischen Landesregierung. Integrationsministerin Irene Alt nutzte die Gelegenheit, sich bei den kommunalen Interessenvertretungen für Menschen mit Migrationshintergrund vorzustellen und dankte ihnen für ihr ehrenamtliches Engagement in ihren Heimatkommunen und ihre Bereitschaft, darüber hinaus in der Landesvertretung der Beiräte mitzuarbeiten.

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Gemeinsam gegen Gewalt an Frauen  - Filmabend und Gesprächsrunde am 10.November 2011 in Linz

Filmplakat

Die Gleichstellungsbeauftragte der Verbandsgemeinde Linz und die Frauenbegegnungsstätte UTAMARA e.V. laden am Donnerstag, den 10.11.2011um 18.00 Uhr zum Filmabend und anschließender Gesprächsrunde zum Thema „Gemeinsam gegen Gewalt an Frauen“ in den Sitzungssaal der Verbandsgemeinde Linz ein.

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Zwangloses und entspanntes Zusammenkommen bei der diesjährigen Interkulturellen Woche

Bildunterschrift: v.l.) Nafiye Geveze, Ortsbürgermeisterin Jutta Wertenbruch, Nazmiye Aslan, Doris Eyl-Müller, Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises, Ayse Cuskun, Sultan Barke und Susanne Christ, Gleichstellungsbeauftragte der Verbandsgemeinde Asbach

Damit lässt sich die Grundstimmung der diesjährigen, nunmehr zum zweiten Mal unter dem Titel „Interkulturelle Woche“ für Stadt und Kreis Neuwied stattfindende Veranstaltungsreihe zusammenfassen. Unter dem Motto „Zusammenhalten-Zukunft gewinnen“ wurden in diesen beiden Wochen 19 Veranstaltungen bei 14 verschiedenen Organisationen zusammengefasst. Zur Auftaktveranstaltung unter der Schirmherrschaft von Fürstin Isabelle zu Wied im Bootshaus am Pegelturm, für die die beiden Beiräte für Stadt und Kreis Neuwied  verantwortlich waren, fanden sich zahlreiche Gäste aus Vereinen, Organisationen und der Politik ein, darunter der Beauftragte für Migration und Integration des Landes, Miguel Vicente, und der Beigeordnete der Stadt Neuwied und verantwortlicher Dezernent u.a für Jugend und Soziales sowie Kultur, Jürgen Mohr.

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„Wir-Gefühl“ statt Ausgrenzung und Abschottung: Interkulturelle Wochen in Stadt und Kreis bieten zahlreiche Möglichkeiten für Begegnungen

Bildunterschrift: Die beiden Vorsitzenden der Migrationsbeiräte von Stadt und Kreis Neuwied, Ilhan Sandayuk und Raffaele Zampella stellten den Flyer zur Interkulturellen Woche im Rahmen einer Kreis-Beiratssitzung in der Frauenbegegnungsstätte UTAMARA in Kasbach-Ohlenberg vor.

Mit den zweiten Interkulturellen Wochen vom 24.09. bis 03.10.2011 sind alle Bürgerinnen und Bürger von Stadt und Kreis herzlich eingeladen, die kulturelle und religiöse Vielfalt unser Stadt und des Landkreises zu erleben und aktiv mitzugestalten. Unter der Schirmherrschaft von Fürstin Isabelle zu Wied gibt es ein Gesamtprogramm mit insgesamt 19 Veranstaltungen der unterschiedlichsten Art. Viele Organisationen und Vereine bieten Gesprächskreise, Gottesdienste und Gemeindefeste, Moscheeführungen, Filmabende, Diskussionen, Lesungen, Kindertheater, Zeltlager, Sport und Tanz, eine Ausstellung und Sprachferien an. „Die Interkulturelle Woche wird bei uns erfreulicherweise von einem breiten Bündnis getragen,“ freuen sich die beiden Vorsitzenden der Beiräte für Migration und Integration, Ilhan Sandayuk (Stadt Neuwied) und Raffaele Zampella (Kreis Neuwied).

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Ein bekanntes Gesicht in neuer Funktion - Musgana Tesfamariam wird Geschäftsführerin der AGARP

Bildunterschrift: Von links nach rechts: Raffaele Zampella, Musgana Tesfamariam, Dilorom Jacka und Cataldo Spitale

Am 2.Juni-Wochenende fand die Delegiertenversammlung der Arbeitsgemeinschaft der Beiräte für Migration und Integration Rheinland-Pfalz (AGARP) in Lahnstein statt. Darin sind die 50 kommunalen Beiräte vertreten und stimmen dort wichtige Grundsatzfragen der Integrationspolitik ab. In dieser Sitzung wurde der langjährige AGARP-Geschäftsführer Miguel Vicente verabschiedet, der seit Ende Mai 2011 das Amt des Beauftragten der Landesregierung für Migration und Integration inne hat. Seine Nachfolge als Geschäftsführerin der AGARP tritt seine bisherige Stellvertreterin Musgana Tesfamariam an.

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Migrationsbeirat des Kreises diskutiert Bildungschancen Perspektiven für Schüler mit Migrationshintergrund

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Wenn sich alle einig sind, dass die deutsche Wirtschaft in Zukunft einen Bedarf an gut ausgebildeten jungen Menschen hat, stellt sich die Frage, wie dies vor Ort zu schaffen ist. In einer öffentlichen Veranstaltung in der Heinrich-Heine-Realschule-plus in Neuwied brachte der Migrationsbeirat des Kreises Neuwied jetzt Bildungsfachleute und Beiratsmitglieder zusammen. Zur Freude des Beiratsvorsitzenden Raffaele Zampella hatte sich auch Landrat Rainer Kaul unter die interessierten Zuhörer gemischt. Ein Wermutstropfen dieses Gesprächs blieb jedoch, dass es trotz Bemühen nicht gelungen war, Personalverantwortliche aus Betrieben für diesen Gedankenaustausch zu gewinnen.

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Zugangsbarrieren abbauen - Integrations- und Migrationsbeiräte: Kommunalverwaltungen können bei interkultureller Öffnung Vorbild für andere Unternehmen sein

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Die Beiräte für Migration und Integration sind wichtige Bündnispartner bei der Integration von Menschen mit Migrationshintergrund in ein örtliches Gemeinwesen. Sie vermitteln vor Ort, geben Informationen weiter und beraten die Kommune in Fragen der Integration, die sich auf vielen Handlungsfeldern vollzieht. In der Kommune, im Kindergarten, in der Schule und am Arbeitsplatz, in den Vereinen und bei der Freizeitgestaltung zeigt sich aus nächster Nähe, ob es ein selbstverständliches, gleichberechtigtes Miteinander gibt.

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Zahlreiche Informationen zum Thema Integration gebündelt - Kreisverwaltung Neuwied stellt Internetportal www.integration-in-neuwied.de vor

Bild (von links nach rechts): Landrat Rainer Kaul, stellvertretende Beiratsvorsitzende Dilorom Jacka, Geschäftsführerin Andrea Oosterdyk, Vorsitzender Raffaele Zampella, EDV-Mitarbeiter Thomas Höfner, Beiratsmitglied Herbert Woidtke, Klaus Flesch, Einbürgerungsbehörde, Büroleiter Manfred Thran

Integration findet in der Kommune statt, in den Städten und Gemeinden, in den Wohnquartieren, in Kindergarten und Schule, im Arbeitsleben, aber auch bei Ämtern und Behörden. „Wir alle, nicht nur die zugewanderten Menschen, können daher im Rahmen unserer Möglichkeiten und im eigenen Einflussbereich einen Beitrag zur Integration erbringen, damit eingewanderte Menschen sich besser zurechtfinden, besser eingliedern und für sich selbst Perspektiven entwickeln können“, betonte Landrat Rainer Kaul anlässlich der Präsentation des Internetportals mit Vertretern des Beirates für Migration und Integration im Kreishaus.

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Integration ist eine Querschnittsaufgabe - Alle müssen etwas dazu beitragen

Bild: Arbeiten gut zusammen: Von links nach rechts: Lothar Kasper, Regionalkoordinator des Bundesamtes für Migration und Integration und für den Landkreis Neuwied zuständig, Herbert Woidtke, berufenes Mitglied Stadt- und Kreisbeirat, Integrationsbeauftragte Stadt Neuwied Maria Johnson, Dilorom Jacka, stellvertretende Vorsitzende Kreisbeirat, Maria Weber, Landesbeauftragte, Raffaele Zampella, Vorsitzender Kreisbeirat, Andrea Oosterdyk, Geschäftsführung Kreisbeirat.

„Eine erfolgreiche Integration in der Kommune entsteht nicht durch gut gemeinte Appelle, sondern sie ist Folge eines gemeinsamen und partnerschaftlichen Miteinanders und integrationsfördernder Rahmenbedingungen,“ betonten Sozialministerin Malu Dreyer und Innenminister Karl Peter Bruch bei der Eröffnung des 2. Kommunalen Gipfels-Integrationsforum in Mainz. Zahlreiche Gäste aus Kommune, Verwaltung und Ehrenamt, die mithelfen, die gesellschaftliche Teilhabe und Chancengleichheit von Migrantinnen und Migranten zu verbessern, waren in die Mainzer Staatskanzlei gekommen, um sich über Unterstützungsmöglichkeiten des Landes und ihre eigenen Möglichkeiten, in der Kommune Einfluss zu nehmen, zu informieren. Darunter war auch eine Delegation aus dem Kreis Neuwied.

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Brückenpreis 2010

Mit dem BrückenPreis zeichnet das Land Rheinland-Pfalz unter dem Motto »Engagement leben, Brücken bauen, Integration stärken« Projekte, Organisationen und Engagierte in Rheinland-Pfalz aus, die mit ihrem Engagement das Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung, die Begegnung und den Dialog von Jung und Alt, das Zusammenleben mit unseren europäischen Nachbarn sowie die Integration von Menschen unterschiedlicher Herkunft, Sprache und Hautfarbe fördern.

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Einbürgerung leicht gemacht dank guter Vorbereitung - Kreisverwaltung bietet zweimal jährlich kostenlos Informationsveranstaltungen an

Foto Informationsveranstaltung

Viele Menschen mit ausländischem Pass sind bereits in Deutschland geboren und aufgewachsen, haben einen deutschen Partner oder Partnerin und ihre Kinder sind hier geboren.  Da liegt es nahe, auch über den Erwerb der deutschen Staatsangehörigkeit nachzudenken. Die Einbürgerung ist jedoch von einem schriftlichen Antrag abhängig und es müssen bestimmte Vorraussetzungen erfüllt werden. „Der Weg zur deutschen Staatsangehörigkeit ist aber nicht so schwierig und kompliziert, wenn die Verfahrenswege und Grundlagen bekannt sind“ erläuterte Landrat Rainer Kaul die Initiative der Kreisverwaltung, in Kooperation mit der KreisVolkshochschule diesen Informationsabend in der Kreisverwaltung einzurichten.  „Wir haben die Erfahrung gemacht, dass die ausländischen Mitbürger, die sich um die deutsche Staatsangehörigkeit bemühen, in der Regel bereits sehr gut in unsere Gesellschaft integriert und sehr aufgeschlossen sind gegenüber anderen Kulturen und Gepflogenheiten sind. Daher möchten wir einbürgerungswillige Mitbürger und Mitbürgerinnen ermuntern, diesen Weg zu gehen,“ so Landrat Rainer Kaul weiter.

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Kurt Beck: Kommunalwahlrecht fördern

Pressemitteilung der Staatskanzlei anlässlich des Gesprächs zwischen Ministerpräsident Beck, Sozialministerin Dreyer und dem Vorstand der AGARP am 22.06.2010

 

Ministerpräsident Kurt Beck hat bei einem Gespräch mit dem neuen Vorstand der Arbeitsgemeinschaft der Beiräte für Migration und Integration (AGARP) erneut ein Kommunales Wahlrecht auch für Menschen aus Nicht-EU-Staaten gefordert. Dies wäre ein wichtiger Beitrag, um die Integration aller hier dauerhaft lebenden ausländischen Bürgerinnen und Bürgern zu fördern, sagte der Ministerpräsident. Die Länder Rheinland-Pfalz und Berlin hatten zuletzt im Jahr 2007 versucht, die erforderliche Grundgesetzänderung über einen Gesetzantrag im Bundesrat auf den Weg zu bringen.

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Erwerb der deutschen Staatsbürgerschaft als Zeichen gelungener Integration Feierliche Zeremonie unterstreicht die Bedeutung der Einbürgerung

Dilorom Jacka aus Usbekistan erhält die Einbürgerungsurkunde von Landrat Rainer Kaul bei der Einbürgerungsfeier am 19.05.2010 im Max-zu-Wied-Saal. Frau Jacka ist erste Stellvertreterin im Beirat für Migration und Integration des Landkreises Neuwied.

Zwischen zwei und viermal pro Jahr lädt Landrat Rainer Kaul die Einbürgerungsbewerberinnen und –bewerber zur Einbürgerungsfeier ein. Dieser feierliche und würdige Rahmen soll die besondere Bedeutung der Einbürgerung für die neuen deutschen Staatsbürger selbst, aber auch für die Gesellschaft unterstreichen. Schließlich bekennen sich die Eingebürgerten ausdrücklich zur freiheitlich demokratischen Grundordnung dieses Landes und wollen Teil dieser Gesellschaft sein- mit allen Pflichten und allen Rechten. Durchschnittlich 40 bis 50 Frauen und Männer erhalten nach einer persönlichen Ansprache von Landrat Kaul das Grundgesetz und die Einbürgerungsurkunde.

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Kommunales Wahlrecht gehört mit zur Integration - Migrationsbeiräte von Stadt und Kreis Neuwied beteiligten sich am Agenda-Fest

Von links: Vorsitzer Kreis Raffaele Zampella, Andrea Oosterdyk, Kreis Neuwied, Sven Lefkowitz , Vors. Stadt Ilhan Sandayuk, Hüseyin Cakir, Beate Dietl, Abdullah Cömez

Auch in diesem Jahr nutzen die beiden Beiräte für Migration und Integration von Stadt und Kreis Neuwied das jährliche Agenda-Fest auf dem Luisenplatz in der Neuwieder Fußgängerzone, um sich vorzustellen, mit anderen Organisationen in Gespräch zu kommen, und um auf wichtige Anliegen der hier lebenden ausländischen Bevölkerung aufmerksam zu machen. Bei strahlendem Sonnenschein war es leicht für die Vertreter der Beiräte, mit den Passanten ins Gespräch zu kommen. „So sind die Bildungschancen von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund ein zentraler Schlüssel für eine erfolgreiche Integration“, betont Raffaele Zampella, Vorsitzender des Kreismigrationsbeirates. Dass viel zu wenige Kinder mit Migrationshintergrund im Kindergarten angemeldet werden und unter den Schulabgängern viel zu viele Migranten ohne Schulabschluss sind, sorgt die Beiratsmitglieder und sie wollen etwas dagegen tun. Daher haben sie bereits zwei Arbeitsgruppen gebildet, die sich mit dieser Problematik befassen und Handlungsempfehlungen für die Politik erarbeiten.

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Beiräte werden fit gemacht für die kommunalpolitische Arbeit

Grundlagenseminar

Seit der Wahl zu den Beiräten für Migration und Integration von Stadt und Kreis Neuwied am 8.November 2009 sind viele neue Gesichter in den beiden Gremien vertreten. Während im Beirat der Stadt Neuwied 6 von ebenfalls 10 Gewählten noch keine Erfahrung mit der ehrenamtlichen Arbeit in einem Gremium haben, sind es im Kreisbeirat sogar 8 von 10 gewählten Mitgliedern. „Wir haben uns zusammengefunden, um gemeinsam mit Unterstützung der beiden Verwaltungen etwas zu bewegen, aber wir müssen wissen, welche Möglichkeiten wir haben, wo wir etwas beeinflussen können, aber auch, wo die Grenzen unseres Auftrages liegen. Schließlich sind wir dazu da, den Landkreis bzw. die Stadt Neuwied in Fragen der Integration und Migration zu beraten. Wir sollen mithelfen, die Integration und die Integrationsarbeit vor Ort zu verbessern-  so steht es in der Satzung. Dies kann aber auf vielfältige Weise geschehen und hier müssen wir uns intern Schwerpunkte setzten und erläuterte Kreisbeiratsvorsitzender Raffaele Zampella die Motivation beider Beiräte das Grundlagenseminar nach Neuwied zu holen und sich so eine erste Orientierung als Einstieg zu verschaffen.

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Raffaele Zampella ist neuer Vorsitzender der Beirates - Mitbestimmung und Partizipation wichtigste Grundlage

Die Mitglieder des Ausländerbeirates und des neuen Migrationsbeirates

Der 15-köpfige neue Beirat für Migration und Integration hat seine Arbeit am aufgenommen.  Unter dem Vorsitz von Landrat Rainer Kaul wurde die konstituierende Sitzung des Beirates feierlich mit der Verabschiedung der bisherigen Mitglieder des Ausländerbeirates begonnen. Erst dann konnten die Mitglieder zur Wahlurne schreiten und  Vorsitzenden und Stellvertreter wählen. Neuer Vorsitzender ist der Neuwieder Raffaele Zampella, ihm zur Seite stehen Dilorom Jacka aus Bad Hönningen, Hüseyin Cakir aus Neuwied und Elisabeth Bröskamp aus Windhagen.

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