Frühe Unterstützung im Elternhaus hilft Kindern beim Schulerfolg
Auf Einladung von Rita Brücken, Leiterin der unmittelbar neben der Mariengrundschule gelegenen katholischen Kindertagesstätte Peter und Paul in Bad Hönningen, informierten sich neben kommunalen Vertretern und einer Schule die Mitglieder des Beirates für Migration und Integration, wie sich das Miteinander von Kindern aus unterschiedlichen Kulturen erfolgreich gestalten lässt. „Die Kinder, die wir aufnehmen, haben unglaubliche Potentiale und wir fördern jedes Kind individuell. Auch Kinder mit zu geringen Kenntnissen der deutschen Sprache erhalten bei uns durch eine Fachkraft Sprachunterricht“, erläuterte Frau Brücken die Ansätze ihrer pädagogischen Arbeit.
Es sei wichtig, die deutsche Sprache gut zu beherrschen, um später in der Schule nicht von Anfang an benachteiligt zu sein, betonte Dilorom Jacka seitens des Migrationsbeirates. Dieser setzt sich u.a. dafür ein, dass der so wichtige Dialog zwischen Schulen und Elternhäusern verbessert wird.
Rektorin Andrea Winkelmann wies auf Studien hin, die belegen, dass Schulerfolg wesentlich von der Einstellung des Elternhauses in Bezug auf den schulischen Erfolg ihrer Kinder sei, was sich in der Praxis bestätigen lasse. Dieser Zusammenhang habe überhaupt nichts mit der Nationalität oder dem kulturellem Hintergrund zu tun. Daher sei es wichtig, im Interesse der Kinder deren Eltern von der Wichtigkeit einer guten Schulbildung und der Inanspruchnahme der vorhandenen Angebote zu überzeugen, waren sich die Teilnehmer des Treffens einig. Gleichzeitig sei es erforderlich, die Chancen auf eine erfolgreiche Schullaufbahn unabhängiger vom Elternhaus zu gestalten, so Integrationsbeauftragte des Landkreises Neuwied, Andrea Oosterdyk.
Bild (von links nach rechts): Rita Brücken, Dilorom Jacka, Martin Mertesacker, Andrea Oosterdyk, Herbert Woidtke, Hüseyin Ilbey, Reiner W. Schmitz und Wolfgang Gisevius, nicht im Bild Andrea Winkelmann.

