Förderprogramme

Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt

Die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt (DSEE) hat im Juli 2020 ihre Arbeit in Neustrelitz aufgenommen. Damit gibt es erstmals eine bundesweit tätige Anlaufstelle zur Förderung ehrenamtlichen Engagements. Die Gründung der Bundesstiftung selbst ist ein zentrales Ergebnis der Kommission „Gleichwertige Lebensverhältnisse“ und ein gemeinsames Vorhaben des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, des Bundesministeriums des Innern und für Heimat und des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft.

 

Alle Informationen gibt´s hier:

Stiftung - Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt (deutsche-stiftung-engagement-und-ehrenamt.de).


Förderprogramme Rheinland-Pfalz

Landesregierung verlängert das Soforthilfeprogramm „Schutzschild für Vereine in Not“

Die Landesregierung verlängert das Soforthilfeprogramm „Schutzschild für Vereine in Not“, wie Ministerpräsidentin Malu Dreyer heute mitteilte. „Vereine sind ein wichtiger Bestandteil unserer Zivilgesellschaft. Sie sind unverzichtbar für ein lebendiges Gemeinwesen und den gesellschaftlichen Zusammenhalt."

"Mit dem ‚Schutzschild für Vereine in Not‘ haben wir im Mai 2020, auf dem Höhepunkt des ersten Lockdowns, ein Instrument geschaffen, um Vereine in Existenznot vor der drohenden Insolvenz zu schützen. Es wurde bis Ende 2021 verlängert. Jetzt ist es an der Zeit, den Vereinen rechtzeitig zu signalisieren, dass diese Hilfen auch im kommenden Jahr angeboten werden“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer.

Es sei angesichts der aktuellen Corona-Lage absehbar, dass Vereine auch im kommenden Jahr vor finanzielle Probleme gestellt werden. Das gelte umso mehr, wenn bestehende Rücklagen aufgezehrt sind und die Situation erneut Einschränkungen erfordern sollte. Dann könnten Einnahmen wegbrechen, während Verpflichtungen und Ausgaben weiterbestehen.

Das Programm bietet Soforthilfen in Form von Billigkeitsleistungen gemäß § 53 der Landeshaushaltsordnung (LHO) Rheinland-Pfalz, die nicht zurückgezahlt werden müssen. Es wird im Auftrag der Landesregierung von drei Bewilligungsstellen umgesetzt. Der Landessportbund und die regionalen Sportbünde sind für die Sportvereine zuständig, die Stiftung Rheinland-Pfalz für Kultur für die Kulturvereine und die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) Rheinland-Pfalz für alle anderen Vereine.

Antragsberechtigt sind gemeinnützige und andere steuerbegünstigte Vereine, die ihren Sitz in Rheinland-Pfalz haben und die infolge der Pandemie einer akuten Existenzbedrohung ausgesetzt sind. Soforthilfen können beantragt werden unter anderem für Miet- und Pachtkosten, Betriebskosten, notwendige und unabwendbare Instandhaltungen, laufende Kredite und Darlehen oder vertraglich gebundene Honorare.

Besonders wichtig: Vereine, die bereits in den Jahren 2020 und 2021 Soforthilfen aus dem Programm erhalten haben, können auch 2022 bis zu 12.000 Euro über den Schutzschild beantragen, wenn Liquiditätsengpässe weiterhin bestehen. Insgesamt stellt die Landesregierung 10 Millionen Euro für den Schutzschild zur Verfügung.

„Wir stehen unseren Vereinen zur Seite. Die Verlängerung des Soforthilfeprogramms soll ihnen Sicherheit geben in einer für alle unsicheren Situation“, so Ministerpräsidentin Malu Dreyer.


Unterstützung selbstorganisierter, bürgerschaftlicher Projekte der Nachbarschaftshilfe in der Corona-Pandemie

Gefördert werden Projekte von zivilgesellschaftlichen Zusammenschlüssen (Initiativen, Projekte, Vereine), die ehrenamtlich Dienste der Nachbarschaftshilfe anbieten (bspw. Einkaufsdienste, psychosoziale Angebote wie Online-Vorleseprojekte, Sorgentelefone etc.).

Zudem können Sie die Erstattung ungedeckter Auslagen (z.B. Fahrkosten) beantragen.

Nähere Informationen zur Förderung selbst bzw. das Antragsformular finden Sie unter:

https://wir-tun-was.rlp.de/fileadmin/wirtunwas/Service/corona/Flyer_Foerderung_selbstorganisierter_Projekte.pdf

https://wir-tun-was.rlp.de/fileadmin/wirtunwas/Service/corona/Formular_Zuwendungsantrag_Unterstuetzung Nachbarschaftshilfe_Corona-Pandemie.pdf 


Projektförderung: "Ehrenamt stärken. Versorgung sichern."

Bei dem Programm „Ehrenamt stärken. Versorgung sichern.“ geht es darum, gezielt ehrenamtliche Initiativen, die in der nachbarschaftlichen Lebensmittelversorgung engagiert sind – wie Dorfläden oder Tafeln - anzusprechen und mit einer finanziellen Förderung zu unterstützen.

„Die Corona-Pandemie trifft besonders auch hilfsbedürftige Menschen, Ältere, Menschen mit Vorerkrankungen oder Behinderungen, Menschen, die sich in sozial schwierigen Lebensverhältnissen befinden, in Armut leben oder obdachlos sind. Gerade in ländlichen Räumen ist es für diese besonders schutzwürdigen Gruppen schwierig, sich mit Lebensmitteln zu versorgen. Die ehrenamtlich getragene Nahversorgung steht hier vor neuen Herausforderungen. Denn: Schutzausrüstungen und Vorkehrungen zur Einhaltung der Abstandsregelungen brauchen extra Ressourcen. Klar ist: Hilfsangebote, insbesondere zur Lebensmittelversorgung, sind existentiell.  

Gefördert werden können beispielsweise:

Schutzmasken, Handschuhe, Desinfektionsmittel, Material für die Selbstmontage von Trennwänden (…)Fahrräder, Transportboxen, Kühlboxen, Dienst-Handys, die Anmietung von E-Bikes, E-Rollern, Autos oder TransporternKameraequipment und Headsets mit Mikrofon für das Abhalten von Videokonferenzen und Honorarkosten für Schulungen zum Einsatz von Hard- und/ oder Software  

Der mögliche Förderbetrag liegt zwischen mindestens 2.000 und maximal 8.000 Euro.

Interessenbekundungen sind ab sofort möglich; die Antragsfrist endet am 12. Juli 2020.

Weitere Informationen finden Sie auf: https://www.ble.de/ehrenamt-staerken.  

Bitte prüfen Sie zügig, ob die Kriterien für die Antragstellung erfüllt sind und machen Sie ggf. von dem neuen Förderprogramm Gebrauch. Da neben anderen Kriterien auch das „Windhund-Prinzip“ für eine mögliche Bewilligung der Förderung gilt, ist eine kurzfristige Interessenbekundung angezeigt. Wir würden uns freuen, wenn u.a. auch die Tafeln aus dem Landkreis Neuwied von der neuen Fördermöglichkeit Gebrauch machen würden.

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