Mitarbeiter der Straßenmeistereien besichtigen MBA Linkenbach

Über 40 Mitarbeiter von den Straßenmeistereien aus Neuwied, Linz und Dierdorf  konnte  der 1.Kreisbeigeordnete und zuständige Dezernent für die Abfallwirtschaft, Achim Hallerbach auf der Abfallentsorgungsanlage in Linkenbach begrüßen. Im Rahmen ihres Betriebsausflugs waren sie nach Linkenbach gekommen, um sich die Abfallentsorgungsanlage mit der Mechanisch-Biologischen Abfallbehandlungsanlage (MBA) an zu schauen und um mehr über die Abfallentsorgung sowie deren Systematik im Landkreis Neuwied zu erfahren.

Foto: Über 40 Mitarbeiter von den Straßenmeistereien aus Neuwied, Linz und Dierdorf unter der Leitung von Michael Quirin (3.v.r), Leiter der Master-Straßenmeisterei Neuwied, konnte der 1.Kreisbeigeordnete Achim Hallerbach (1.v.r.) und der zuständige Referent Stefan Kraus (2.v.r.) auf der Abfallentsorgungsanlage in Linkenbach begrüßen. Im Rahmen ihres Betriebsausflugs waren sie nach Linkenbach gekommen, um sich die Abfallentsorgungsanlage mit der Mechanisch-Biologischen Abfallbehandlungsanlage (MBA) an zu schauen und um mehr über die Abfallentsorgung sowie deren Systematik im Landkreis Neuwied zu erfahren.Erstaunt waren sie von den umfangreichen Entsorgungsmöglichkeiten am Wertstoffhof und der logistischen Abwicklung bei der gezielten Verwertung der in Linkenbach angelieferten und umgeschlagenen Abfälle. Beeindruckt waren die Mitarbeiter der Straßenmeistereien vom Herzstück am Standort in Linkenbach - der MBA.  Einige kannten den Standort noch aus  den Anfängen als Deponie Linkenbach, wo die Abfälle einfach nur auf einem großen Müllberg abgekippt wurden. Mit den heutigen Anforderung an eine verantwortungsvolle und ressourceneffiziente  Abfallwirtschaft ist die „alte Zeit“ nicht mehr vergleichbar. 

Zwischenzeitlich organisiert die Abfallwirtschaft des Landkreises Neuwied in Linkenbach, Linz und Neuwied umfangreiche Wertstoffhöfe mit integrierten Umladestationen. „Jährlich werden über 110.000 Anlieferungen von Privat und Kleingewerbe auf den Wertstoffhöfen durchgeführt. Die Jahresumschlagsmengen liegen mittlerweile bei knapp 60.000 Tonnen. Dies beweist, dass das umfangreiche und bürgerfreundliche Erfassungssystem sehr gut angenommen wird, und dies bei geringen und stabilen Abfallgebühren,“ betont der 1.Kreisbeigeordnete Achim Hallerbach. Kernpunkt der Neuwieder Abfallstrategie ist eine differenzierte abfallwirtschaftliche Struktur, um möglichst viele Wertstoffe direkt zu erfassen, und damit ressourcenschonend die Materialien stofflich oder energetisch zu verwerten. „Nur durch eine frühzeitige Trennung der Abfallmaterialien kann ein effizientes Recycling zugunsten der Umwelt und des Gebührenzahlers erfolgen,“ so Hallerbach.

Nach einer kurzen Einführung über die am Standort vorhandenen Einrichtungen und die verfahrenstechnischen Abläufen der MBA konnten sich die Beschäftigten der Straßenmeistereien vor Ort alles genau anschauen. Dass noch ein erhebliches Wertstoffpotenzial in dem Restabfall steckt, war den meisten nicht bewusst. „So werden in der MBA jährlich ca. 24.00 Tonnen einer sogenannten heizwertreichen Fraktion ausgeschleust, die dann in speziellen Industriekraftwerken zur Energieerzeugung genutzt wird und damit Öl und Erdgas ersetzen. Im letzten Jahr wurden 1.657 Tonnen Metalle aus dem Restabfall herausgeholt und wieder in den Stoffkreislauf zurückgeführt,“ erläuterte der für die MBA verantwortliche Referent, Stefan Kraus.

Ein Landkreis alleine kann eine solche Anlage wirtschaftlich nicht betreiben. Der Landkreis Neuwied hat deshalb schon seit 2005 eine erfolgreiche Kooperation mit den Landkreisen Bad Kreuznach und Rhein-Hunsrück. Stefan Kraus: „Die beiden Landkreise bringen Ihren Abfall zur MBA nach Linkenbach und nehmen den biologisch behandelten Abfall mit zu ihren Deponien.“ Die Kooperation wird solange bestehen bis die Deponien in den drei Landkreisen verfüllt sind. Dies wird aus heutiger Sicht erst in 2035 sein. „Durch die Kooperation mit Bad Kreuznach und Rhein-Hunsrück haben wir eine verlässliche und langfristige Kalkulationsgrundlage, die ein Garant für kostengünstige und stabile Abfallgebühren sind“, so der 1.Kreisbeigeordnete Achim Hallerbach.


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