Fair Trade Kampagne Landkreis Neuwied - Bildung einer Steuerungsgruppe ist erfolgt

Fairtrade-Kommunen fördern gezielt den fairen Handel auf kommunaler Ebene und sind das Ergebnis einer erfolgreichen Vernetzung von Personen aus Zivilgesellschaft, Politik und Wirtschaft, die sich für den fairen Handel in ihrer Heimat stark machen. Und das nicht ohne Grund, denn das Thema fairer Handel liegt im Trend: In Deutschland wächst zunehmend das Bewusstsein für gerechte Produktionsbedingungen sowie soziale und umweltschonende Herstellungs- und Handelsstrukturen.

Foto: Die Steuerungsgruppe für die Fair-Trade-Kommune Landkreis Neuwied konnte erfolgreich gebildet werden und setzt sich wie folgt zusammen: Thorsten Klein, Eirene (1.v.l.) Jörg Hühner, Dehoga Kreisverband Neuwied (2.v.l.), Priska Dreher, Projektleiterin Kreisverwaltung Neuwied (3.v.l.), 1. Kreisbeigeordneter Achim Hallerbach (5.v.l.), Bianca Becker, Lehrerin Robert-Koch-Schule Linz (6.v.r.), Elisabeth Bröskamp, Kreistagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen (3.v.r.), Thomas Schmidt, Vorsitzender Aktion Eine Welt Neuwied (1.v.r.), Joachim Dührkoop, Pfarrer ev. Kirche im Rheinland und Vorstandsmitglied ELAN, entwickelungspolitisches Landesnetzwerk Rheinland-Pfalz (nicht auf dem Bild).Der 1. Kreisbeigeordnete Achim Hallerbach lud Vertreter der Aktionsgruppen aus dem Landkreis sowie Mitglieder der Kreistagsfraktionen zu einem fairen Frühstück in den außerschulischen Lernort nach Linkenbach ein, um sich über die Projekte der einzelnen Gruppen vor Ort zu informieren. „Ich bin erstaunt, wieviele Menschen sich mit dem Thema beschäftigen und bewußtseinsbildend auf verschiedenen Ebenen arbeiten“, stellt Achim Hallerbach fest. Sich gegenseitig zu unterstützen, zu inspirieren und gemeinsam eine noch stärkere Stimme für den fairen Handel zu entwickeln ist das Ziel. Eine Steuerungsgruppe konnte an dem Vormittag gebildet werden, die die vorhandenen Aktivitäten bündeln und weiterentwickeln möchte. Insbesondere ein stärkeres Engagement in den Schulen für das Thema fairer Handel ist der Wunsch vieler Beteiligter.

„Eine erfolgreiche Kampagne kann nur entstehen, wenn es uns gelingt, das Thema breit aufzustellen. Vertreter des Hotel- und Gaststättengewerbes sind daher gern gesehene und wichtige Partner für uns“, ergänzt Achim Hallerbach.

Die Idee der Kampagne Fairtrade‐Towns besticht dadurch, dass jede und jeder dafür Sorge tragen kann, dass der faire Handel in der eigenen Region sichtbar wird. Damit wird ein Zeichen gesetzt gegen die Armut in den Ländern des Südens.

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