Kinderschutz lebt von aktiver Beteiligung der Netzwerkpartner

Hallerbach: Fachkräfte vermitteln kompetent weiter

Foto: Die Kooperationspartnerinnen und –partner des regionalen Netzwerks der Verbandsgemeinde Rengsdorf trafen sich zu einer weiteren Austausch-und Informationsrunde. Organisiert wurde das Treffen von der Netzwerkkoordinatorin des Kreisjugendamtes sowie den Jugendpflegerinnen der Verbandsgemeinde Rengsdorf.Nicht erst seit dem Inkrafttreten des Bundeskinderschutzgesetzes (2012) ist die Verbesserung des Kinderschutzes im Kreis Neuwied ein bedeutendes Thema. Bereits seit 2009 besteht im Kreisjugendamtsbezirk Neuwied das so genannte Netzwerk Kindeswohl, seit 2011 auch in regionalisierter Form auf Ebene der acht Verbandsgemeinden. Die Kooperationspartnerinnen und –partner des regionalen Netzwerks der Verbandsgemeinde Rengsdorf trafen sich zu einer weiteren Austausch-und Informationsrunde. Organisiert wurde das Treffen von der Netzwerkkoordinatorin des Kreisjugendamtes sowie den Jugendpflegerinnen der Verbandsgemeinde Rengsdorf.

„Kerngeschäft“ sind Austausch und Information der verschiedenen Akteure, die eines verbindet: Sie stehen beruflich in direktem Kontakt zu Kindern und deren Familien. Kennzeichnend ist die Erweiterung des Personenkreises, so wie es das Landesgesetz zum Schutz von Kindeswohl und Kindergesundheit vorsieht: Akteure im Netzwerk sind beispielsweise auch Ärzte, Hebammen, Mitarbeitende von Ordnungsbehörden oder Beratungsstellen.

„Kinderschutz und Kindeswohlgefährdung sind sensible Themen, die eines reflektierten und verantwortungsvollen Umgangs bedürfen. Wenn sich ein Bedarf abzeichnet, dann können die Fachkräfte kompetent weiter vermitteln. Zudem werden im Netzwerk allgemeine Verfahrensabläufe und Übergänge bei Kinderschutzfällen erörtert und optimiert. Das kommt schließlich den Familien zugute“, so der 1. Kreisbeigeordnete und Dezernent der Abteilung Jugend und Familie Achim Hallerbach.

„Der Austausch im Netzwerk bezieht sich zunächst darauf, sich und die jeweiligen Aufgabengebiete besser kennen zu lernen, um dann einen Überblick zu erhalten, welche Hilfs-und Unterstützungsangebote für Kinder und deren Familien vorhanden sind“, betonte die Netzwerkkoordinatorin des Kreisjugendamtes, Daniela Kiefer.

Der stellvertretende Abteilungsleiter des Kreisjugendamtes, Uwe Kukla, erläuterte die Organisation und die Abläufe im Jugendamt. Dabei betonte er, dass „das Jugendamt“  vielfältige Aufgaben wahrnimmt und dementsprechend über viele unterschiedliche Unterstützungsmöglichkeiten verfüge.

Abschließend wurde gemeinsam eine „Netzwerkkarte“ erstellt, die abbildet, welche Kooperationen und Kontakte bereits bestehen und zugleich Anknüpfungspunkte zeigt, an welchen Stellen noch Bedarf an Vernetzung besteht.

Alle zogen ein positives Resümee: „Es freut mich sehr, dass heute so viele der Einladung gefolgt sind. Das zeigt, dass die Teilnehmenden sich ihrer Verantwortung nicht nur bewusst sind, sondern diese auch aktiv im Sinne der Kinder wahrnehmen wollen“, so die Netzwerkkoordinatorin des Kreisjugendamtes, Daniela Kiefer.

Beim nächsten Arbeitstreffen wollen sich die Netzwerkpartnerinnen und –partner intensiver mit den unterschiedlichen Formen der Kindeswohlgefährdung auseinander setzen.


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