Feierliche Kreistagssitzung im Heimathaus

Landrat Rainer Kaul wurde verabschiedet und sein Nachfolger Achim Hallerbach ins Amt eingeführt. Ein anerkannter Fachmann und respektierter Weggefährte verlässt die kommunale Familie.

Mit großer Freude konnte Landrat Rainer Kaul über 400 Gäste aus Gesellschaft, Politik, Wirtschaft und Verwaltung im Heimathaus in Neuwied, darunter Ministerpräsidentin Malu Dreyer begrüßen. Obwohl Kaul selbst in den Ruhestand verabschiedet werden sollte, oblag ihm in dieser „feierlichen Kreistagssitzung“ eine tragende Rolle, nämlich den am 24.09.2017 von der Bürgerschaft  gewählten Nachfolger Achim Hallerbach in sein Amt einzuführen. Die Landkreisordnung sehe dies eindeutig so vor und da seine Amtszeit erst am 31.12.2017 ende, sei es seine Aufgabe, die Sitzung zu eröffnen und zu leiten, den Nachfolger zu ernennen, zu vereidigen und in sein Amt einzuführen, erläuterte Rainer Kaul zu Beginn der Sitzung. Er ließ die Gäste zugleich wissen, dass er die letzte Sitzung so zu führen gedenke, wie es die Kreistagsmitglieder fast 25 Jahre von ihm gewohnt seien, nämlich zügig, damit im Anschluss noch Zeit bliebe für gute Gespräche. Ein ambitioniertes Unterfangen angesichts der erfrischenden musikalischen Begleitung von Laura Tserea, Stipendiatin der Johanna-Loewenherz-Stiftung und der gewichtigen Rednerliste: Angeführt von Laudator Achim Hallerbach, Ministerpräsidentin Malu Dreyer, den Fraktionsvorsitzenden im Kreistag, Petra Jonas und Michael Christ, der Landes- und Fraktionsvorsitzenden der CDU, Julia Klöckner, dem Vorsitzenden des Landkreistages Günther Schartz, dem Vorsitzenden des Gemeinde- und Städtebundes, Kreisgruppe Neuwied Michael Mahlert sowie der Personalratsvorsitzenden der Kreisverwaltung Neuwied, Birgit Eisenhuth.

Sie alle sparten nicht mit Lob, Anerkennung und Dank und hoben neben der Fachlichkeit, immer verbunden mit Bürgernähe, die Rainer Kaul auszeichnet, die langjährigen kollegialen und freundschaftlichen Beziehungen zu ihm hervor. Denn bereits 1966 wurde er Mitglied der kommunalen Familie, als er eine Verwaltungslehre in der Verbandsgemeinde Puderbach absolvierte und gut 4 Jahre später im Jahre 1970 zur Kreisverwaltung wechselte. Sein 50-jähriges Dienstjubiläum verpasst er nur um drei Monate. So ist nicht verwunderlich, dass zwar ein Hauch von Wehmut, dass ein langer gemeinschaftlicher gegangener Weg zu Ende geht, in allen Wortbeiträgen mitschwang. Mit Blick auf das weitere ehrenamtliche Engagement für den Neuwieder Zoo erhielt Rainer Kaul von den Fraktionen nach Würdigung seiner beeindruckenden Lebensleistung durch Petra Jonas und Michael Christ eine Patenschaftsurkunde für einen Gänsegeier. Das letzte Wort hatte jedoch Landrat Rainer Kaul, der sich für die vielen lobenden Worte bedankte und zugab, dass er sie genossen hatte. Seinerseits gab es ebenfalls viele Dankesworte, insbesondere seiner Partnerin und der Familie, den Weggefährten, Mitstreitern, den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen der Kreisverwaltung, die viele Jahre an seiner Seite gestanden haben und denjenigen, die den schönen Abend vorbereitet haben.

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