Kreiswasserwerk erhält 3,2 Mio. € an Fördergeldern

Das Kreiswasserwerk Neuwied fördert sein Trinkwasser im Engerser Feld und schickt jährlich rd. 3,8 Mio. m³ über das Pumpwerk Neuwied-Block auf die Reise bis auf die höchsten Erhebungen der Verbandsgemeinden Asbach, Linz  und Dierdorf. Bei einer Gesamtlänge von ungefähr 580 Kilometern an Rohrleitungen bedarf es ständiger Aktivität im Unterhaltungs- und Investitionsbereich.

Foto: Das Kreiswasserwerk Neuwied fördert sein Trinkwasser im Engerser Feld und schickt jährlich rd. 3,8 Mio. m³ über das Pumpwerk Neuwied-Block auf die Reise bis auf die höchsten Erhebungen der Verbandsgemeinden Asbach, Linz  und Dierdorf. Bei einer Gesamtlänge von ungefähr 580 Kilometern an Rohrleitungen bedarf es ständiger Aktivität im Unterhaltungs- und Investitionsbereich.  Vor jeder Investitionsmaßnahme stehen umfangreiche Planungen und die Beantragung von Fördermitteln des Landes Rheinland-Pfalz an. Der Präsident der Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord des Landes Rheinland-Pfalz, Dr. Ulrich Kleemann (4.v.l.), überreichte Landrat Rainer Kaul (3.v.r.) nun im Auftrag von Umweltministerin Ulrike Höfken einen Bescheid über die Förderung von Baumaßnahmen in Höhe von insgesamt 3,2 Mio. € .Vor jeder Investitionsmaßnahme stehen umfangreiche Planungen und die Beantragung von Fördermitteln des Landes Rheinland-Pfalz an. Der Präsident der Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord des Landes Rheinland-Pfalz, Dr. Ulrich Kleemann, überreichte Landrat Rainer Kaul nun im Auftrag von Umweltministerin Ulrike Höfken einen Bescheid über die Förderung von Baumaßnahmen in Höhe von insgesamt 3,2 Mio. € . Die Förderung beinhaltet einen Zuschuss in Höhe von 1,2 Mio. €  sowie ein zinsloses Förderdarlehen über 2,0 Mio. € für die Jahre 2018 – 2020. Die geförderten Baumaßnahmen erstrecken sich insbesondere auf die Erneuerung der Förderleitungen zwischen den Tiefbrunnen im Engerser Feld, den Aufbau einer Notversorgung zwischen dem Kreiswasserwerk  und den Stadtwerken Neuwied GmbH (SWN) im Bereich des Hochbehälters Torney sowie die Erneuerung der Wassertransportleitung zwischen der Tallage Oberbieber und dem Pumpwerk Melsbach.

Doch auch der nördliche Teil des Kreisgebietes fällt mit Maßnahmen in Linz und Dattenberg sowie zwischen dem Hochbehälter Hombach und Breitscheid in die Förderung.

„Investitionen in solcher Höhe sind kein Spaziergang“, so Landrat Rainer Kaul. „Durch die Förderung des Landes werden Neubau und Austausch von Wassertransportleitungen deutlich erleichtert“, äußerte  Landrat Kaul weiter. „Alleine der Zuschuss von 1,2 Mio. € beschert der Ergebnisrechnung des Gebührenhaushaltes über 30 Jahre einen jährlichen Ertrag in Höhe von rd. 40.000 €.“ 

„Ohne zinsfreie Förderdarlehen des Landes hätte das Kreiswasserwerk  in den vergangenen Jahren hohe Kredite aufnehmen müssen, deren Zinsen den Aufwandsbereich des Werkes und somit den Gebührenzahler auf viele Jahre hin belastetet hätten“, ergänzt Werner Meurer vom Kreiswasserwerk Neuwied.

SGD Nord Präsident Dr. Kleemann betonte: „Seit 2011 setzt der Landkreis Neuwied mit großer finanzieller Förderung des Landes ein sehr umfangreiches Sanierungsprogramm um. Die sehr sinnvollen Investitionen schaffen Versorgungssicherheit für die Bevölkerung des Landkreises und die Anlagen werden weiter verbessert und optimiert.“

Weiter Landrat Kaul: „Auch in der Zukunft sollten wir von diesem Investitionsverhalten nicht abweichen – stetige Erneuerungen an alten Leitungen, Hochbehältern und Pumpwerken  werden die nachfolgende Generation vor bösen Überraschungen bewahren.“ Thomas Endres von den Stadtwerken Neuwied: „Die Stadtwerke Neuwied als Betriebsführungsgesellschaft des Kreiswasserwerkes arbeiten intensiv an der Fortschreibung der  Ausbaupläne. Wie in der Vergangenheit werden wir auch in den kommenden Jahren - bei grünem Licht durch Werksausschuss und Kreistag sowie der Unterstützung des Landes - Gesamtinvestitionen von rund 3 Mio. € jährlich auf den Weg bringen.“ 


Das als Eigenbetrieb des Landkreises Neuwied geführte Kreiswasserwerk Neuwied fördert jährlich rund 3,8 Millionen Kubikmeter Trinkwasser im Trinkwasserschutzgebiet Engerser Feld und versorgt damit insgesamt ca. 70.000 Bürger in 6 Verbandsgemeinden des Kreisgebietes. Das Kreiswasserwerk unterhält 4 Tiefbrunnen, 13 Hochbehälter mit einem Fassungsvermögen von 13.770 m³, ein Leitungsnetz von rd. 580 km, davon 157 km Fernleitungen und 425 km Ortsleitungen, sowie 15.187 Hausanschlüsse. 

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