Cohorte XXVI macht Heimatgeschichte erlebbar - Auxiliare präsentieren in der Sparkasse Neuwied militärisches und ziviles Leben

Für zwei Tage haben Mitglieder der Römercohorte XXVI VCR ein kleines Lager in der Hauptgeschäftsstelle der Sparkasse Neuwied aufgeschlagen.

Foto: Zu Beginn der Präsentation wurde den Gästen durch Limescicerone Manfred Müller an einem Modell die Beschaffenheit eines mörtellos gefügten römischen Bogens demonstriert. Noch bis einschließlich Dienstag, 6. März kann die Ausstellung während der Geschäftszeiten in der Sparkasse Neuwied, Hermannstraße besucht werden.Für die heutige Cohorte bedeutet die Präsentation ein Auftritt auf historischem Boden. Zur Römerzeit war das Lager in Neuwied ein Jahrhundert lang deren Stammquartier. Ihre Aufgabe war hauptsächlich der Wachdienst am Limes auf der Strecke von Rheinbrohl bis Neuwied. Dazu kamen Einsätze bei zivilen Projekten wie Materialbeschaffung für den Häuser- und Straßenbau – dies ist heute noch durch Inschriften belegt ist. Neben ihren Waffen und Ausrüstungsgegenständen präsentieren die heutigen Auxiliare anhand von verschiedenen Modellen Fakten zur Entdeckung des Limes.

Interessierte Besucher können sich am Bau eines mörtellosen römischen Bogens versuchen oder sich am Bau des Models des ersten Römerlagers in Rheinbrohl betätigen. Zur Eröffnung der Präsentation begrüßte der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Neuwied, Dr. Hermann Josef Richard, Landrat Achim Hallerbach und den Bundestagsabgeordneten Erwin Rüddel. Am Dienstag stellt die Frau eines Auxiliaren die Webtechniken der damaligen Zeit vor.

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