Engagement als Wahlhelferinnen und Wahlhelfer: Gute Gelegenheit, Demokratieverständnis vorzuleben - Landrat Achim Hallerbach wirbt um Freiwillige

„Wahlhelfer bedroht – Angriffe und Chaos bei der Parlamentswahl in Afghanistan“ „Nigeria – Angriffe auf Wahleinrichtungen bei Gouverneurswahlen“ titelte die dpa am 20. Oktober 2018 bzw. am 09. März 2019. Hiervon ließen sich viele Menschen in diesen Ländern aber nicht davon abbringen, sich für die Demokratie in ihrem Land einzusetzen. Sie nahmen dennoch an den Abstimmungen teil.

Von diesen Geschehnissen sind wir – glücklicherweise - weit entfernt.

Sie machen uns aber bewusst, dass Demokratie und freie Wahlen keine Selbstverständlichkeit sind. Auch unsere Generationen zuvor haben sich für Freiheit und Demokratie stark gemacht und waren stolz darauf, sich nach dem Ende des zweiten Weltkrieges in der politischen Arbeit vor Ort und bei Wahlen einbringen zu können. Nach über 70 Jahren des Friedens dürfen wir die Geschichte nicht vergessen und freie Wahlen nicht als selbstverständlich ansehen, sondern immer noch als Errungenschaft und als Privileg verstehen.

„Demokratische Wahlen sind elementarer Bestandteil unseres Zusammenlebens und eine entscheidende Basis dafür, dass wir seit vielen Jahrzehnten in einer friedvollen Zeitspanne leben dürfen. Dieses Demokratieverständnis muss auch unseren Kindern vermittelt und weitergegeben werden; am besten in dem wir es ihnen vorleben“, macht Landrat Achim Hallerbach deutlich und wirbt auch gleich dafür, sich bei den diesjährigen Kommunal- und Europawahlen am 26. Mai als Wahlhelferin/Wahlhelfer einzubringen: „Demokratie beginnt bereits hier bei uns vor der Haustür - in den Kommunen. Sie sind die Basis, unser Lebensmittelpunkt. Wahlhelfer nehmen eine interessante und verantwortungsvolle Rolle zum Wohle der Allgemeinheit ein. Sie überprüfen die Wahlberechtigung, geben Stimmzettel aus, vermerken die Wahlteilnahme und unterstützen bei der Ermittlung und Feststellung des Wahlergebnisses.“

Insgesamt werden für die Durchführung der Kommunal- und Europawahlen im Landkreis Neuwied rund 2.400 Wahlhelferinnen und Wahlhelfer benötigt.

Wer Interesse hat und sich angesprochen fühlt eine Wahl einmal hinter den Kulissen zu erleben, kann sich bei den Wahlämtern der Stadt Neuwied und bei den Verbandsgemeindeverwaltungen im Landkreis informieren.

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