Landkreis Neuwied schafft Voraussetzungen für bessere Koordination von Bildung

Landkreis und Transferagentur bauen ihre Zusammenarbeit aus

Im Landkreis Neuwied arbeitet seit 2016 eine koordinierende Stelle daran, Bildungsangebote für Neuzugewanderte aufeinander abzustimmen und darüber zu informieren. Nach zwei Jahren erfolgreicher Arbeit möchte Landrat Achim Hallerbach diese Arbeit nun auf alle Bildungsbereiche ausdehnen und hierzu mithilfe des Förderprogramms „Bildung integriert“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) ein Bildungsbüro einrichten. Die Transferagentur Kommunales Bildungsmanagement Rheinland-Pfalz – Saarland unterstützt den Landkreis bei dieser Aufgabe. Landrat Achim Hallerbach und Dr. Katja Wolf, Leiterin der Transferagentur RLP-SL, hielten nun die Ziele für die weitere Zusammenarbeit und den Aufbau eines kommunalen Bildungsmanagements in einer Vereinbarung fest.

Foto: Im Landkreis Neuwied arbeitet seit 2016 eine koordinierende Stelle daran, Bildungsangebote für Neuzugewanderte aufeinander abzustimmen und darüber zu informieren. Nach zwei Jahren erfolgreicher Arbeit möchte Landrat Achim Hallerbach diese Arbeit nun auf alle Bildungsbereiche ausdehnen und hierzu mithilfe des Förderprogramms „Bildung integriert“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) ein Bildungsbüro einrichten. Die Transferagentur Kommunales Bildungsmanagement Rheinland-Pfalz – Saarland unterstützt den Landkreis bei dieser Aufgabe. Landrat Achim Hallerbach und Dr. Katja Wolf, Leiterin der Transferagentur RLP-SL, hielten nun die Ziele für die weitere Zusammenarbeit und den Aufbau eines kommunalen Bildungsmanagements in einer Vereinbarung fest. Von rechts nach links: Kommunalberaterinnen Greta Wieskotten, Charlotte Winkler, TA-Leiterin Dr. Katja Wolf, Landrat Achim Hallerbach, Beigeordneter Michael Mahlert, Schulreferentin und Projektleiterin Mechtild Laupichler und Bildungskoordinatorin für Neuzugewanderte Andrea OosterdykDas Bildungsbüro soll künftig das lebenslange Lernen in den Blick nehmen und Bürgerinnen und Bürgern passende Angebote zugänglich machen. „Die Bildungslandschaft ist weit gefasst und vollzieht sich auf vielerlei Ebenen bis in die Freizeit hinein und es ist wichtig, das Ganze in den Blick zu nehmen und zu überlegen, was fehlt uns und unseren Bürgerinnen und Bürgern? Wo können wir uns besser aufstellen, denn im ländlichen Raum sind die Bedürfnisse anders als in einer Stadt“, fasst Landrat Achim Hallerbach Chancen und Bedeutung des vom BMBF entwickelten Konzepts des kommunalen Bildungsmanagements für Kommune, Region und Unternehmen zusammen.

„Wir möchten hierzu unseren Beitrag leisten und mit den Kooperationspartnern Lösungen entwickeln, damit Bildungschancen besser zugänglich gemacht und Bildungsangebote zielgruppenorientiert und passgenau entwickelt werden können“, betont auch Bildungsdezernent Michael Mahlert im Rahmen eines Strategiegespräches mit Vertreterinnen der Transferagentur RLP-SL. „Bevor es losgeht, werden wir das Gespräch auch mit der Stadt Neuwied und den Verbandsgemeinden suchen, damit wir viele Potentiale heben und von einer guten Abstimmung profitieren können“, unterstreicht Achim Hallerbach die Bedeutung des auf drei Jahre angelegten Projekts.

Dabei kann das Bildungsbüro auf der erfolgreichen Arbeit der Bildungskoordination für Neuzugewanderte aufbauen, die bereits viele Akteure in Netzwerke eingebunden hat. So wurde auf Initiative der Bildungskoordination gemeinsam mit acht weiteren Akteuren der inzwischen deutschlandweit beachtete Integration Point Neuwied gegründet, wo geflüchtete Menschen auf dem Weg in Ausbildung oder Arbeit beraten werden.

Neu an der Arbeit des Bildungsbüros ist nicht nur, dass künftig die ganze Bildungslandschaft in den Blick genommen wird. Auch der Aufbau eines Bildungsmonitorings ist geplant. „Grundlage für ein Monitoring sind Datenquellen, die teils in verschiedenen Ämtern vorhanden sind und für andere Zwecke verwendet werden, aber nicht für Bildungsplanung und Bildungsmanagement aufbereitet werden“, erläutert Katja Wolf, die die Kommunen mit ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bei dieser Aufgabe unterstützt. „Das kommunale Bildungsmonitoring informiert Politik und Verwaltung über die Bedingungen, die Entwicklung und die Ergebnisse von Bildungsprozessen. Somit entsteht eine zuverlässige Grundlage für eine gezielte politische Steuerung“, so Wolf.

 


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