Hiermit möchten wir Ihnen mitteilen, dass die für 12. März, 17 Uhr geplante Verleihung des Johanna-Loewenherz Ehrenpreises im Roentgenmuseum Neuwied ausfällt.
Nach persönlicher Begegnung mit Katrin Pütz, Ehrenpreisträgerin der Johanna-Loewenherz-Stiftung, sieht Landrat Achim Hallerbach die Entscheidung des Kreisausschusses bestätigt: „Katrin Pütz ist mehr als eine würdige Ehrenpreisträgerin unserer Johanna Loewenherz-Stiftung“.
Katrin Pütz ist die Ehrenpreisträgerin der Johanna-Loewenherz-Stiftung 2019. Die Agraringenieurin wird für ihre Erfindung und Geschäftsidee des „Biogas-Rucksacks“ geehrt. Ihre Erfindung so einfach wie genial: Biogas für den Haushalt in einem sog. Lowtech-Transportmittel: einem Rucksack.
Politisches und soziales Engagement verbindet diesjährige Preisträgerinnen.
Caroline Brömmelhues aus Windhagen, Gabi Krautscheid aus Asbach, Victoria Elisa Over aus Breitscheid-Hochscheid und Bianca Walther aus Berlin sind die Stipendiatinnen der Johann-Loewenherz-Stiftung des Landkreises Neuwied. Alle vier wurden durch Landrat Achim Hallerbach ausgezeichnet.
Gleich vier Stipendien hat der Kreisausschuss des Landkreises Neuwied für das Jahr 2018 vergeben. Zu einem ersten Kennenlernen kamen die zwei Schülerinnen Caroline Brömmelhues, die eine Ausbildung in einem MINT-Beruf absolviert, sich in der Schulgemeinschaft und in der Kommunalpolitik engagiert und Victoria Elisa Over, die ebenfalls wegen ihres Engagements in der Schulgemeinschaft und Politik das Stipendium zugesprochen bekam, zu Besuch.
Der Kreisausschuss hat in seiner jüngsten Sitzung über die Stipendien der Johanna-Loewenherz-Stiftung entschieden. In diesem Jahr werden vier Frauen für ihre Leistungen mit einem Geldpreis belohnt.
In einer Feierstunde überreichte Landrat Achim Hallerbach der Mitgründerin der Frauenrechtsorganisation TERRES DES FEMMES – Menschenrechte für die Frau e.V., Ingrid Staehle, den Ehrenpreis der Johanna-Loewenherz-Stiftung 2017, der einzigen Kommunalen Frauenstiftung in Rheinland-Pfalz.
Der Kreisausschuss des Landkreises Neuwied hat Ingrid Staehle, Mitgründerin der Frauenorganisation terre des femmes zur Ehrenpreisträgerin der Johanna-Loewenherz-Stiftung ernannt.
Die ehemalige EU-Parlamentspräsidentin, Holocaust-Überlebende und Ehrenpreisträgerin der Johanna-Loewenherz-Stiftung Simone Veil ist im Alter von 89 Jahren gestorben. Einen Namen machte sich die Französin als Politikerin und Verfechterin von Frauenrechten und wurde vor 30 Jahren am 17. Juli 1987 die erste Ehrenpreisträgerin der einzigen kommunalen Frauenstiftung in Rheinland-Pfalz, der Johanna-Loewenherz-Stiftung des Landkreises Neuwied.
Künstlerische Begabung, soziales Engagement und Mut waren die zentralen Eigenschaften, die den vier Frauen aus dem Landkreis bei der Stipendienvergabe der Johanna-Loewenherz-Stiftung bescheinigt wurden. Die Stipendien wurden von Landrat Rainer Kaul in einer Feierstunde im vollbesetzten Festsaal des Roentgen-Museums vergeben.
Zu einem „Kennenlern-Kaffee“ hatte Landrat Rainer Kaul die Stipendiatinnen der Johanna-Loewenherz-Stiftung, die im März diesen Jahres bei einem Festakt die Geldbeträge ausgezahlt bekommen, eingeladen. Der Kreisausschuss hatte Fatemeh Mozaffari, Laura Tserea, Leonie Heinrichs und Ronja Arndt die Stipendien 2016 zugesprochen.
In seiner letzten Sitzung hat der Kreisausschuss die Stipendiatinnen der Johanna-Loewenherz-Stiftung für das Jahr 2016 bestimmt. 15 Vorschläge lagen dem Ausschuss vor.
In einer Feierstunde wurde zum 15. Mal der Ehrenpreis der Johanna-Loewenherz-Stiftung vergeben. Diesmal an eine Frau, die sich durch einen enormen Kampfgeist auszeichnet: an Verena Bentele.
In seiner jüngsten Sitzung hat der Kreisausschuss, als beschlussfassendes Gremium der Johanna-Loewenherz-Stiftung, die Behindertenbeauftragte der Bundesregierung Verena Bentele zur Ehrenpreisträgerin der kommunalen Frauenstiftung benannt.
„Die ehemalige Biathletin und Skilangläuferin war vierfache Weltmeisterin und zwölffache Paralympics-Siegerin, beendete ihr Studium mit einer ausgezeichneten Note und ist seit 2014 die Beauftragte der Bundesregierung für die Belange für Menschen mit Behinderung. Sie gibt Menschen, insbesondere Frauen mit Behinderungen, Mut und kämpft dafür, dass Menschen mit Behinderungen mitten in die Gesellschaft gehören“, begründet Landrat Rainer Kaul die Entscheidung des Kreisausschusses.
Das 30-jährige Jubiläum von SOLWODI (Solidarity with women in distress), deren Gründerin Sr. Dr. Lea Ackermann Ehrenpreisträgerin der Johanna Loewenherz-Stiftung 1993 war, war Anlass für die Stiftung eine Benefiz-Veranstaltung auszurichten. Angelehnt an das Buch von Dr. Rupert Neudeck „Radikal leben- Was machen wir mit unseren Ressourcen?“ hatte Landrat Rainer Kaul ins Schlosstheater Neuwied eingeladen. Dr. Rupert Neudeck, Buchautor und Gründer von Cap Anamur/Deutsche Notärzte e.V. und den Grünhelmen und Sr. Dr. Lea Ackermann diskutierten unter der Moderation von Christian Lindner, Chefredakteur der Rhein-Zeitung, die Frage, was heute ein radikales Leben bedeutet.
In einer Feierstunde und anschließendem Schulfest feierte die Schule die Namensgebung Integrierte Gesamtschule Johanna Loewenherz Neuwied. Schon im Vorfeld der Feierlichkeiten hatten sich Schülerinnen und Schüler mit der Namensgeberin im Unterricht befasst und konnten somit die Feier mit Gedichten und Bildern, neben akrobatischen und musikalischen Einlagen bereichern.