Kreismedienzentrum Neuwied
Das Kreismedienzentrum -gegründet als Kreisbildstelle im Jahre 1927- unterstützt die Schulen sowie andere Bildungseinrichtungen, Lehrerinnen und Lehrer bei der Unterrichtsgestaltung durch die Bereitstellung von Medien, Beratung und Fortbildungen.
In mehr als neun Jahrzehnten war das Kreismedienzentrum einem ständigen Wandel unterworfen. Von den bescheidenen Anfängen als Kreisbildstelle in der Weimarer Republik bis zum heutigen Tag musste man sich auf zahlreiche Neuerungen und wechselnde Bedingungen einstellen. Standen zunächst einmal die Beschaffung und Bereitstellung von Filmen und Fotos im Vordergrund, so stehen heute die Digitalisierung der Schulen, hochwertige interaktive/online Medien und Fortbildungen für Lehrerinnen und Lehrer sowie für Erzieherinnen und Erzieher im Fokus.

Auch räumlich musste sich das Kreismedienzentrum mehrfach umgewöhnen.
Nach ihrer Gründung 1927 war die Kreisbildstelle zunächst in der heutigen IGS Neuwied untergebracht.
Der Neuanfang 1946, nach den Wirren des Krieges, begann in der heutigen Geschwister-Scholl-Schule.
1962 zog die Einrichtung in die alte evangelische Schule (alte Kinzing-Schule) in Heddesdorf. 1967 hieß es wieder umziehen in die heutige David-Roentgen-Schule. Dort sollte sie länger bleiben und zog 1977 innerhalb der Schule in einen eigenen Trakt um. 1989 schließlich gelang sie zu ihrem heutigen Sitz in der Kinzing-Schule auf dem Heddesdorfer Berg.
Dort erhielt sie 1994 den Namen Kreismedienzentrum.

Seit 1985 begann man mit dem Aufbau des historischen Fotoarchivs des Kreises Neuwied. Es wird heute betreut von Silke Läufer-Hermann. Unterstützt wird die Arbeit dort seit 1994 von Friedel-Wulf Kupfer, der als ehrenamtlicher Mitarbeiter sein Fachwissen einbringt und dem Kreismedienzentrum sein eigenes Fotoarchiv überlassen hat.

Helmut Krämer erfasste seit 1998 die Daten der Heimatjahrbücher, für die von Helmut Schneider-Siebert erstellte Heimat-Online-Datenbank. Ab dem Jahr 2022 hat diese Aufgabe das Roentgen-Museum übernommen.
In der Datenbank können interessierte Bürgerinnen und Bürger mittels Schlagwörtern nach Artikeln aller Heimatjahrbücher suchen.

