Besserer Brandschutz für das WHG in Neuwied

Bekanntlich ist das Werner-Heisenberg-Gymnasium in Neuwied benannt nach einem Nobelpreisträger, der mit großem Erfolg Feuer und Flamme für die Physik war. Damit der Funke des großen Namens tatsächlich nur im übertragenen Sinn überspringt, hat die Kreisverwaltung Neuwied gehandelt.

Mithilfe von Fördermitteln aus dem Kommunalen Investitionsprogramm (KIPKI) und der Landesschulbauförderung, wird das Werner-Heisenberg-Gymnasium Neuwied seit einigen Monaten einer brandschutztechnischen Sanierung unterzogen. Die Arbeiten umfassen den Einbau von Rauch- und Brandschutztüren sowie die Errichtung eines zweiten Rettungsweges durch den Anbau zweier Fluchttreppen. Zudem wird das gesamte Brandmeldesystem im Altbau erneuert.  Insgesamt beläuft sich die Maßnahme auf ein Investitionsvolumen von rund 700.000 Euro.

„Brandschutzsanierungen an Schulen fordern die Schulgemeinschaft durch massiven Baustaub, Lärm und räumliche Einschränkungen enorm heraus. Doch diese Belastungen sind eine unvermeidbare Investition in die Sicherheit: Sie schaffen moderne, gesetzkonforme Lernumgebungen, die im Ernstfall Leben retten und den langfristigen Schulbetrieb überhaupt erst rechtssicher ermöglichen“, sind sich Landrat Achim Hallerbach und der 1. Kreisbeigeordnete Phillip Rasbach einig.