Kreis Neuwied. „Im Sinne des Allgemeinwohls geht der Landkreis Neuwied auch im Gesundheitswesen mit der Zeit und setzt auf die Vorteile der Digitalisierung ebenso wie auf Synergien durch Kooperation“. Ganz aktuell wird diese Botschaft von Landrat Achim Hallerbach ein weiteres Mal auch vom Gesundheitsamt des Landkreises Neuwied umgesetzt: der Sozialpsychiatrische Dienst (SpDi) des Landkreises Neuwied und die IVPNetworks GmbH (IVP) haben ihre Zusammenarbeit besiegelt.
Gemeinsam mit gesetzlichen und privaten Krankenversicherungen bietet die IVP flexible und persönliche Unterstützungsprogramme im Falle psychischer oder chronischer Erkrankungen an. „Was wir uns alle wünschen, sind verbesserte Versorgungsqualität für die Patienten, durchdachte Innovationen im Gesundheitswesen und wirtschaftlich sinnvolle Lösungen. Wir setzen bessere Versorgung um durch bedarfsorientierte Angebote, partnerschaftliche Netzwerke, koordinierte Abläufe, professionelles Management und Controlling sowie Integration von einzigartigen IT-Lösungen“, fasst mit Dr. Norbert Paas einer der beiden Geschäftsführer der IVPNetworks GmbH zusammen.
Ziel der Kooperation ist es dementsprechend, die psychische Gesundheitsversorgung im Landkreis durch eine bessere Vernetzung von Fachkräften und Angeboten zu stärken.
IVP unterstützt seit Jahren Fachärzte, Therapeuten weitere Behandler bei der erfolgreichen Planung, Gründung und Umsetzung von Netzverbünden nach der KSVPsych-Richtlinie. Über ein großes Netzwerk von Ärzten, Therapeuten, spezialisierten Pflegediensten und weiteren Leistungserbringern in ganz Deutschland ist es das Bestehen, stets für eine reibungslose Zusammenarbeit zu sorgen, die dem Erhalt der Gesundheit dient.
Das konkrete Angebot umfasst eine enge Zusammenarbeit zwischen Hausärzten, Fachärzten, Psychotherapeuten und anderen Leistungserbringern, die über eine zentrale Koordinationsstelle und digitale Plattform von IVP miteinander verbunden sind.
Der Sozialpsychiatrische Dienst (SpDi) greift bei der Beratung ebenfalls auf das IVP-Netzwerk zurück, um Betroffene bestmöglich zu unterstützen und an die passenden Angebote zu vermitteln.
„Von unserem ganzheitlichen, sektorenübergreifenden Betreuungsangebot sollen sich Menschen mit einer schweren psychischen Erkrankung angesprochen fühlen. Teilnahmeberechtigt sind Versicherte der gesetzlichen Krankenkassen ab 18 Jahren mit einem komplexen psychiatrischen, psychosomatischen oder psychotherapeutischen Behandlungsbedarf“, erläutert Dr. Malte Albrecht, Referatsleiter des Sozialpsychiatrischen Dienst des Gesundheitsamtes.
Da die Abrechnung direkt über die Krankenkasse erfolgt, ist die Betreuung für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer kostenfrei.
„Wir haben mit der Kooperation einen weiteren Schritt zu einer immer wirkungsvolleren medizinischen Versorgung auch bei psychischen Erkrankungen getan und hoffen, dass wir den Betroffenen zumindest mit Blick auf die Servicequalität das Leben zumindest ein wenig erleichtern können“, betont Landrat Achim Hallerbach.
Das Angebot kann ab sofort in Anspruch genommen werden. Interessierte können sich ebenfalls über ihren Hausarzt, Facharzt oder direkt bei der Koordinationsstelle von IVP melden, um von der verbesserten auf ihre Bedürfnisse zugeschnittene Versorgung zu profitieren.