Mehr Lagerplatz für die Energiewende: Syna stärkt zentralen Logistikstandort in Urbach

Der Neubau erweitert den bestehenden Logistikstandort „Urbach I“ und schafft zusätzliche Lagerkapazitäten für die Syna. Auf diese Weise soll der steigende Materialbedarf im Zuge der voranschreitenden Energiewende zuverlässig abgedeckt werden.

Richtfest in Urbach, Rede von Landrat Achim Hallerbach

„Die Erweiterung des Logistikzentrums ist ein klares Bekenntnis zum Standort Urbach, zur Verbandsgemeinde Puderbach und zur gesamten Region. Mit der Erweiterung schaffen wir beste Voraussetzungen für die weitere Digitalisierung und den Ausbau unserer Netze, um die hohe Versorgungsqualität auch in Zukunft zu gewährleisten“, sagte Dr. Sebastian Lührs, Vorstandsmitglied der Süwag Energie AG, beim Richtfest. Und Landrat Achim Hallerbach ergänzte: „Wir freuen uns, dass die Süwag mit ihrer Netztochter Syna vor Ort fest verankert sind und sich klar zum Standort bekennen. Investitionen wie diese sichern nicht nur den Netzausbau, sondern sind ein klares Signal für den Wirtschaftsstandort und die gesamte Region.“ Auch der Ortsbürgermeister von Urbach, Gert Winkelmeier, betonte die Bedeutung des Projekts für die Gemeinde: „Die Investition zeigt eindrucksvoll, dass Urbach ein zukunftsfähiger Standort ist. Die Erweiterung stärkt nicht nur die örtliche Infrastruktur, sondern auch die regionale Wertschöpfung und das Vertrauen in unsere Gemeinde.“

Richtspruch

Der Neubau entsteht unmittelbar gegenüber dem bestehenden Zentrallager „Urbach I“ auf einem Grundstück mit fast 4.500 Quadratmetern. Auf mehreren Etagen werden insgesamt über 13.000 Kubikmeter Lager- und Büroflächen realisiert. Neben der Warenlogistik wird auch der Bereich Metering untergebracht. Eine großzügige Hoffläche für das Verladen, moderne Sicherheitsinfrastruktur sowie die direkte Anbindung an „Urbach I“ sorgen für effiziente Prozesse und kurze Wege. 

Besonderen Wert legt die Syna auch auf eine nachhaltige Bauweise. Der Neubau erreicht ein energetisches Niveau, das deutlich über die gesetzlichen Anforderungen hinausgeht. Dazu gehören unter anderem eine Photovoltaikanlage mit mehr als 100 kWp, ein Batteriespeicher sowie Ladeinfrastruktur für E‑Fahrzeuge und E‑Lkw. 

An dem Projekt sind insgesamt 24 Gewerke beteiligt. Der Baubeginn erfolgte im März 2025, der Einzug ist für das erste Quartal 2027 geplant.