2026

Das Heimat-Jahrbuch 2026 des Landkreises Neuwied ist soeben druckfrisch erschienen.

Landrat Achim Hallerbach stellte das einer langen Tradition folgende neue Jahrbuch für das Folgejahr 2026 gemeinsam mit den Autoren und dem Redaktionsteam in Urbach vor.

Mit einer Auflagenhöhe von 2.100 Exemplaren zählt das 416 Seiten starke Heimat-Jahrbuch zur bemerkenswertesten Lektüre seiner Art in Rheinland-Pfalz. Als reiches Kompendium heimatkundlicher; aktueller wie historischer Beiträge gibt es in altbewährter Form Einblick in die Kreisgeschichte. Obgleich die Papier- und Energiepreise sich seit wenigen Jahren mehr als verdoppelt haben, hat der Kreis das Preisniveau der letzten Jahre gehalten und verkauft das Buch ab sofort für 8,- € bei den Buch- und Zeitschriftenläden; es kann aber auch in den Bürgerbüros der Stadt- und Verbandsgemeindeverwaltungen sowie selbstverständlich direkt im Bürgerbüro des Kreishauses und im Roentgen-Museum erworben werden.

Größere Mengen können dort unter 02631/803-379 geordert werden. Bei Bestellungen von mehr als zehn Exemplaren gibt es einen Vorzugspreis von 7,50 €.

Über das folgenden Bestellformular können Sie das Buch auch online bestellen:

https://www.kreis-neuwied.de/.../Neues%20Heimat-Jahrbuch.../

„Einmal mehr haben die kenntnisreichen und engagierten Verfasser um Dr. Lahr ein lesenswertes Werk geschaffen, das die Verbundenheit zu unserer Heimat auf 416 Seiten reflektiert und das ein Spiegel unseres vielfältigen und traditionsreichen Landkreises ist“, lobte Landrat Achim Hallerbach Buch und Autoren gleichermaßen.

Das Titelbild zeigt einen Blick über das sogenannte „Haus am Hochgericht“ in Urbach-Kirchdorf – ein einst bäuerliches Gehöft, das vor 20 Jahren von Architekt Dr. Hans-Hermann Heydorn aus Dierdorf zu einem Kultur- und Vereinshaus des Dorfes umgeplant wurde – auf die Evangelische Kirche. „Deren achteckiger Zentralraum in neoromanischen Formen datiert aus den 20er Jahren des 19. Jahrhunderts und erinnert an die Pfalzkapelle Aachen. Er wurde neben dem aus dem 13. Jahrhundert stammenden Turm platziert, nachdem der Chor der Vorgängerkirche 1824 eingestürzt war“, wusste der oberste Kreis-Denkmalschützer Reinhard Lahr zu berichten.

Der Ausbau des einstigen Parallelhofes zum Treffpunkt der Dorfgemeinschaft „Haus am Hochgericht“ wurde wiederum im Jahr 2011 von der Architektenkammer Rheinland-Pfalz ausgezeichnet. Bei der Entscheidung spielten unter anderem die Form der Erweiterung, die der Kubatur historischen Bauten nachempfunden ist, ebenso eine Rolle wie die moderne Interpretation in der Materialwahl.

Wie die Kammer weiter ausführte, wirke das „Haus am Hochgericht“ somit exemplarisch für die drängende Aufgabe der Wiederbelebung alter Ortskerne.

Dadurch animiert zeigt sich auch das Kalendarium des aktuellen Heimatjahrbuchs des Landkreises Neuwied. Dort werden nämlich weitere, in jüngster Zeit vorbildlich instandgesetzte und von der Dorferneuerung oder Städtebauförderung (ISEC) subventionierte, Kulturdenkmäler aus dem Landkreis Neuwied vorgestellt.