Ehrenpreisträgerinnen
                  


  • 1987
    Simone Veil, Überlebende des Holocaust; Präsidentin der EU

    Foto: Simone Veil (*13.07.1927) in Nizza als Tochter einer jüdischen Familie geboren, wurde als Jugendliche in die Konzentrationslager Auschwitz und Bergen-Belsen verschleppt. Frau Veil setzte sich in ihrem beruflichen und politischen Wirken besonders für Frau und Familie ein und erreichte als Gesundheits- und Familienministerin (1974-1979) erhebliche Verbesserungen der Lage der Frau. In der Bundesrepublik Deutschland wurde sie vor allem durch ihr Wirken als Präsidentin des Europaparlamentes (1979-1982) bekannt. Frau Veil ist u.a. Trägerin des Großen Verdienstkreuzes der Bundesrepublik Deutschland und des Karlspreises.                    Foto: 1. Preisverleihung am 17.07.1997 in der Aula des Landesheimes für Blinde und Sehbehinderte, Neuwied Feldkirchen. Landrat Hans-Dieter Deckert überreicht den Preis an Simone Veil.

  • 1989
    Antje Dertinger, Journalistin und Schriftstellerin

    Foto: Antje Dertinger, Journalistin und Schriftstellerin. Sie war zuerst als Tageszeitungs- und Zeitschriftenredakteurin tätig, bevor sie sich aufs Bücherschreiben konzentrierte. Sie ist Mitglied im Verband deutscher Schriftsteller und war von April 1998 bis April 2002 und von Mai 2006 bis September 2008 eine der Landesvorsitzenden in Nordrhein-Westfalen. Im Mai 2009 gründete sie gemeinsam mit anderen ehemaligen VS-Landes- und Bezirksvorstandsmitgliedern den Verband „Aktion unabhängiger Rhein-Ruhr-Autoren e. V.“                    Foto: Landrat Hans-Dieter Derchert überreicht den Ehrenpreis an Antje Dertinger.       Foto: Landrat Hans-Dieter Deckert bedankt sich bei der Laudatorin Annemarie Renger (Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages).

  • 1991
    Dr. Elisabeth Moltmann-Wendel, Ev. Theologin       

    Foto: Dr. Elisabeth Moltmann-Wendel ist promovierte Theologin, freie Wissenschaftlerin und Autorin zahlreicher Bücher zur feministischen Theologie.

  • 1993
    Lea Ackermann, Ordensschwester, Gründerin von Solwodi e.V. (Solidarität mit Frauen in Not)

    Foto: Schwester Lea Ackermann, Begründerin von Solwodi (Solidarität mit Frauen in Not). Diese Gruppe nimmt sich ausländischer Frauen an, die in die Mühlen des Menschenhandels, der Prostitution geraten sind und hilft ihnen, sich aus den daraus entstehenden Abhängigkeiten zu befreien.      Foto: Landrat Rainer Kaul überreicht den Ehrenpreis an Schwester Lea Ackermann.

  • 1995
    Brunhilde Dietrich, Mitbegründerin von FEMMA e.V. (Verein zur Förderung feministischer Mädchenarbeit e.V.)

    Foto: Brunhilde Dietrich, Mitbegründerin von FEMMA e.V. (Verein zur Förderung feministischer Mädchenarbeit). Der Verein unterhält einen Mädchentreff mit Angeboten aus Kultur, Bildung und Freizeit. Für von Gewalt betroffene Mädchen existiert ein Beratungsangebot und Therapiemöglichkeiten. In einer Zufluchtsstätte wird betroffenen Mädchen Schutz und Perspektive geboten.

  • 1997
    Dr. Monika Hauser, Gründerin von Medica Mondiale e.V.

    Foto: Dr. Monika Hauser, Gründerin von Medica mondiale e.V.. Medica mondiale fördert die medizinische und psychologische Betreuung kriegstraumatisierter Frauen und Mädchen sowie die Aufklärung über Kriegsverbrechen an Frauen. Das multiethnische Projekt umfaßt heute eine allgemeinmedizinische, internistische und gynäkologische Ambulanz, verfügt über einen therapeutischen Bereich mit Wohnprojekten, Ausbildungswerkstätten und Kindergarten in Zentralbosnien.

  • 1999
    Bärbel Bohley, Malerin; Mitbegründerin des "Neuen Forums" in der DDR

    Foto: Bärbel Bohley (*24.05.1945), Malerin, deutsche Bürgerrechtlerin und Mitbegründerin des „Neuen Forums“ in der DDR. Sie studierte an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee Malerei/Grafik und ist als freischaffende Künstlerin in Berlin tätig. Mitte der 80er Jahre setzt sich Bärbel Bohley verstärkt für die Durchsetzung grundlegender Rechte wie Meinungs-, Reise- und Versammlungsfreiheit ein und gründet die "Initiative Frieden und Menschenrechte" mit. 1989 ist sie Mitverfasserin des Gründungsaufrufes "Die Zeit ist reif" der Bürgerbewegung "Neues Forum". 1990 wird sie als Abgeordnete des "Neuen Forums" in die Ostberliner Stadtverordnetenversammlung gewählt. Für ihre Verdienste um die friedliche Revolution in der DDR und die deutsche Wiedervereinigung wurde sie mit dem Bundesverdienstkreuz und dem Nationalpreis ausgezeichnet.     

  • 2001
    Gisela Wirtgen, Unternehmerin; Gründerin der Aktionsgruppe „Kinder in Not“

    Foto: Gisela Wirtgen (*12.03.1944), lebt und arbeitet als Unternehmerin in Windhagen. 1983 gründete sie die Aktionsgruppe "Kinder in Not e.V.", zu der 21 Projekte weltweit gehören. Dies sind u.a. ein Haus für schwangere Mädchen und junge Mütter in Valparaiso/Chile, eine Mädchenschule in Ternuco/Chile und ein Heim für sexuell missbrauchte Mädchen in Cebu-City/Philippinen. Ziel der Projekte ist die dauerhafte Verbesserung der Lebenssituationen der Mädchen und Jungen.                           Foto v.l.: Landrat Rainer Kaul, Laudatorin MdB Hannelore Rönsch (Bundesministerin a.D.), Gisela Wirtgen, Doris Eyl-Müller (Gleichstellungsbeauftragte).      

  • 2003
    Professor Dr. Annette Kuhn, Historikerin u. Didaktikerin; Inhaberin des ersten Lehrstuhles für Frauengeschichte

    Foto: Prof'in Dr. Annette Kuhn (* 1934), Historikerin und Didaktikerin, Vorsitzende "Haus der FrauenGeschichte e.V.". Sie studierte Geschichte, Anglistik und Philosophie in Heidelberg und den USA. 1966-1999 war sie Professorin für Geschichte an der Pädagogischen Fakultät der Rheinischen Friedrich-Wilhelm-Universität Bonn; bundesweit erste Inhaberin eines Lehrstuhles für Frauengeschichte; zahlreiche Publikationen zur Geschichtsdidaktik, Friedenspädagogik und Frauengeschichte.                    Foto v.l.: Gleichstellungsbeauftragte Doris Eyl-Müller, Prof'in Dr. Annette Kuhn, Landrat Rainer Kaul bei der Ehrung.

  • 2005
    Schwester Basina Kloos, Generaloberin der Franziskanerinnen von Waldbreitbach

    Foto v.l.: Landrat Rainer Kaul, Gleichstellungsbeauftragte Doris Eyl-Müller, Ministerin Malu Dreyer, Schwester M. Basina Kloos und Bundeskanzler a.D. Dr. Helmut Kohl. Generaloberin Schwester M. Basina Kloos ist langjähriges Mitglied im Stiftungsvorstand der St. Elisabeth-Stiftung und geschäftsführende Gesellschafterin der Marienhaus GmbH und sie wurde ausgezeichnet mit dem sog. Brotteller des Deutschen Caritasverbandes.

  • 2007
    Dr. Elisabeth Fries, ehemals Ärztin am Nundu-Hospital, Süd-Kivu

    Foto: Dr. Elisabeth Fries, ehemals Ärztin am Nundu-Hospital, Süd-Kivu, in der heutigen Demokratischen Republik Kongo. Ehemals medizinische Koordinatorin der ev. Kirchen im Süd-Kivu. Leiternde Ärztin refugio stuttgart e.V. - Psychiosoziales Zentrum für traumatisierte Flüchtlinge und Vorsitzende des Vereins ProKivu e.V. Hildesheim.                     Foto v.l.: Landrat Rainer Kaul, Dr. Elisabeth Fries, Laudatorin Dipl. Psychologin Sibylle Rothkegel, Gleichstellungsbeauftragte Doris Eyl-Müller.

  • 2009
    Rona Yussof-Mansury, Mitbegründerin des Afghanischen Frauenvereins

    Foto: Rona Yussof-Mansury (* 1945), Studium der Biologie in Kabul und Bonn. Mitbegründerin und Vorstandsmitglied des Afghanischen Frauenvereins (AFV) e.V. in Deutschland. Der Verein unterhält eine Vielzahl von humanitären Projekten in Afghanistan und in den afghanischen Flüchtlingslagern im benachbarten Pakistan. Zu den Projekten gehören Schulen, Krankenstationen, Bildungseinrichtungen für Hebammen, Stickerinnen oder Näherinnen, mit dem Ziel die eigenständige Existenzsicherung zu gewährleisten und die gesundheitliche Situation von Frauen und Mädchen zu verbessern.                      Foto v.l.: Laudatorin Prof. Dr. h.c. Christa Randzio-Plath, Herr Mansury, Rona Yussof-Mansury, Landrat Rainer Kaul, Gleichstellungsbeauftragte Doris Eyl-Müller.

  • 2011
    Dr. Sylvia Brathuhn, Landesvorsitzende der Frauenselbsthilfe nach Krebs, Rheinland-Pfalz und Saarland, Frauenselbsthilfegruppe und Hospizarbeit in Neuwied

    Foto: Dr. Sylvia Brathuhn (* 1957), Ausbildung zur staatlich geprüften Krankenschwester; Studium der Erziehungswissenschaften an der Universität Koblenz-Landau; PromotionTrauerbegleiterin (TID e.V.); Kommunikationstrainerin für TumorpatientInnen und Angehörige (MSA Köln); Landesvorsitzende der Frauenselbsthilfe nach Krebs Landesverband Rheinland-Pfalz/Saarland e.V.; Nominiertes Mitglied der IWG (International Workgroup for Death, Dying and Bereavement); Mitherausgeberin des LeidFadens, Fachmagazins für Krisen, Leid und Trauer.                         Foto v.l.: Landrat Rainer Kaul, Dr. Sylvia Brathuhn, Laudatorin Christa Garvert, Gleichstellungsbeauftragte Doris Eyl-Müller.

  • 2013
    Seyran Ates, Rechtsanwältin und Buchautorin, Engagement gegen Gewalt gegen Frauen, Streiterin für die Selbstbestimmung von Frauen

    Foto v.l.: Laudatorin Evelyn Finger, Gleichstellungsbeauftragte Doris Eyl-Müller, Landrat Rainer Kaul, Tochter von Frau Ates, Seyran Ates. Seyran Ates (* 1963), Rechtsanwältin und Autorin; während des Studium an der Freien Universität Berlin ehrenamtliches Engagement im Kreuzberger Treff- und Informationsort für Frauen aus der Türkei; mehrfach Opfer gewaltsamer männlicher Übergriffe wegen ihres Engagements für Frauen, ihrem konsequenten Kampf gegen Zwangsheirat, Ehrenmorde und die fundamentalistische Auslegung des Islams.

  • 2015
    Verena Bentele, ehemalige deutsche Biathletin und Skiläuferin mit 4 Weltmeistertiteln und zwölffache Paralympics-Siegerin, seit 2014 Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen

    Foto: Verena Monika Bentele (* 1982), Literaturwissenschaftlerin, Deutsche Biathletin, Skiläuferin; vierfache Weltmeisterin, zwölffache Paralympics-Siegerin, seit 2014 Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen.                         Foto v.l.: Laudatorin Claudia Altwasser (Vizepräsidentin des Landessportbundes Rheinland-Pfalz), Verena Bentele, Landrat Rainer Kaul.

  • 2017
    Ingrid Staehle, Journalistin und Gründerin der Frauenrechtsorganisation TERRE DES FEMMES – Menschenrechte für Frauen e.V.   

    Foto: Ingrid Staehle, Journalistin und Gründerin der Frauenrechtsorganisation TERRE DES FEMMES - Menschenrechte für die Frau e.V.; Studium der Philosophie, Geschichte und Politikwissenschaften in Tübingen, Hamburg und Freiburg/Schweiz; langjährige Mitarbeiterin der Deutschen Presseagentur (DPA).                  Foto v.l.: Gleichstellungsbeauftragte Doris Eyl-Müller, Ingrid Staehle, Landrat Achim Hallerbach.  


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