Kreis-Migrationsbeirat diskutiert über Impfkampagne, Schulbetrieb unter Pandemie-Bedingungen und Netzwerk „Demenz und Migration“ - Georginah Nussbaumer rückt für Zachary Gallant in den Beirat nach

Viele Monate konnte der Beirat für Migration und Integration im Landkreis Neuwied sich nicht treffen; nun tagte das Gremium wieder Corona-konform im Kreishaus. Dazu konnte die Vorsitzende, Violeta Jasiqi, auch gleich ein neues Mitglied begrüßen. Georginah Nussbaumer aus Hausen rückt für den ausgeschiedenen Unkeler Zachary Gallant in den Beirat nach. Auf dem Parkett der Beiratsarbeit ist Georginah Nussbaumer keine Unbekannte und mit vielen Themen- und Aufgabenstellungen vertraut, gehörte sie doch in den vergangenen Wahlperioden bereits dem Kreis-Migrationsbeirat an, betonte Violeta Jasiqi bei ihrer Begrüßung.

Foto: Die Mitglieder des Beirats freuen sich über Ihre erste Zusammenkunft nach langer Corona-bedingter Sitzungspause und die Teilnahme fachkundiger Referentinnen aus dem Kreishaus.  Auf dem Foto fehlt Beiratsmitglied Herbert Woidtke.Beherrschendes Thema der Tagesordnung war jedoch Corona. Zunächst informierte Rita Hoffmann-Roth vom Gesundheitsamt Neuwied über die „Klassiker“ in der Aufgabenstellung des Gesundheitsamtes wie etwa Einschulungsuntersuchungen und Hygienebelehrungen. Sie gab aber auch einen Einblick in weniger bekannte Aufgaben des Gesundheitsamtes und die neu eingerichtete Koordinierungsstelle für Gesundheitsförderung und Prävention im Landkreis Neuwied.

Dabei informierte sie auch über anstehende Impfaktionen, ging auf allgemein bestehende mögliche Vorbehalte und Hemmschwellen für die Impfung ein und bot ihre Hilfestellung in allen diesbezüglichen Fragen an. Besonders im Blick hatte der Beirat dabei die Aufklärungsarbeit – insbesondere bei der Impfung für Kinder und Jugendliche.


Um sie – Kinder und Jugendliche – ging es auch im anschließenden Vortrag von Schulverwaltungsreferentin Mechtild Laupichler zum Schulbetrieb unter Pandemie-Bedingungen.

Das landesweite Infektionsgeschehen an Schulen stellte sich im Sommer etwa mit vergleichsweise wenigen Infektionsfällen in der Lehrer- und Schülerschaft und einer dementsprechend niedrigen Anzahl von Schulklassen in Quarantäne moderat dar.

Ergänzend dazu gab Mechtild Laupichler einen Überblick über die geltenden Rechtsgrundlagen für Schutzmaßnahmen, verschiedene Szenarien für den Unterrichtsbetrieb aber auch bezüglich diverser Unterstützungsmaßnahmen und -möglichkeiten für Schülerinnen und Schüler, die besonderer Förderung bedürfen.

Hoch sensibel ist das Thema „Demenz und Migration“ – das wurde beim anschließenden Beitrag von Psychiatriekoordinatorin Verena Bruchof erkennbar.

Das Landesnetzwerk Demenz beschäftigt sich in jedem Jahr mit einem Schwerpunktthema – in diesem Jahr ist das „Demenz und Migration“.

Migrantinnen und Migranten haben aufgrund vielfältiger Faktoren häufig einen schlechteren Zugang zu medizinischer Beratung, Information und Versorgung. Deshalb braucht es Strukturen, die Menschen mit Migrationshintergrund und Demenz sowie ihren Angehörigen helfen. Hier sind die Mitglieder des Beirats als Multiplikatorinnen und Multiplikatoren und Scharnier für die Weitergabe von Informationen/ Beratungsangebote besonders wichtig.

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